PEDs für junge Athleten “weniger schlimm”?

Performance Enhancing Drugs oder kurz PEDs bekommen in den letzten Jahren vermehrt Aufmerksamkeit und werden von immer mehr Menschen offen genutzt, um ihr Aussehen, ihr Wohlbefinden oder ihre Performance zu verbessern. Während das Thema von Dopingmitteln im Freizeitsport bzw. unter Amateurathleten im Fitnessstudio früher eher ein Tabu darstellte, wird heute sehr transparent damit umgegangen. Es ist zwar davon auszugehen, dass auch schon vor 15-20 Jahren der Konsum von Testosteron und Co. in der “Fitnessstudio-Population” weit verbreitet war, doch im Unterschied zu damals wird dies nicht mehr wirklich verborgen, sondern oft bereitwillig zugegeben. Was auf der einen Seite mehr Ehrlichkeit in die Szene gebracht hat und unrealistische Erwartungshaltungen an persönliche Muskelaufbau-Erfolge ein Stück weit aufklären konnte, hatte unweigerlich auch einen gewissen verharmlosenden Effekt auf die Thematik. Insbesondere sehr junge Fitnessbegeisterte interessieren sich heute vermehrt für das “Enhancement” ihres Körpers durch exogene Hormone etc. und konsumieren Inhalte, die zwar als Risikominimierung und Aufklärung gedacht sind, in den falschen Augen aber auch als Anleitung benutzt werden.

Dazu muss auch bemerkt werden, dass die Risiken, die mit einem Konsum leistungssteigernder Substanzen einhergehen, in diesem Zusammenhang aber auch oft heruntergespielt werden. Immer wieder werden auch Vergleiche mit Alkoholkonsum aufgestellt oder behauptet, dass ein jugendlicher Körper es noch viel eher verkraften würde, wenn man ihn exogenen Hormonen aussetzen würde und dabei mehr oder weniger unbeschadet bleiben würde, wenn der “Absprung” früh genug gelingen würde. Dies kann allerdings - in den Ohren jugendlicher Sportler - durchaus auch als Aufforderung verstanden werden, die Zeit zu “nutzen”, um möglichst früh alles “ausprobiert” zu haben, auch wenn das ganz sicher nicht die Intention der Aufklärenden war. Ich möchte in diesem Artikel deshalb darlegen, warum PEDs - unabhängig vom Alter - ein großes Gesundheitsrisiko darstellen und nicht pauschal behauptet werden kann, dass die Langzeitfolgen bei jüngeren Konsumenten weniger stark ausgeprägt ausfallen als bei älteren Personen.

Ein junger, gesunder Körper hält mehr aus?

Vorneweg muss ich bis zu einem gewissen Grad den ursprünglichen Verfassern der Informationen beipflichten: Es ist sicher so, dass für den Großteil aller Sportler Anfang 20 gilt, dass sie zu diesem Zeitpunkt am Zenit ihrer körperlichen Widerstandsfähigkeit sind und jeglicher Suchtmittel- oder PED-Konsum ihren Körper nicht unmittelbar so stark schädigt, wie das 20 oder 30 Jahre später der Fall wäre. Alle Entgiftungssysteme und auch das Immunsystem sind in diesem Alter meistens so gesund, dass auch größere Mengen Alkohol, Nikotin, oder eben PEDs verkraftet werden können, ohne dass Leber, Lunge oder andere Organe akut Schaden nehmen, auch wenn es sicher “gesünder” wäre, diese Substanzen nicht zuzuführen.

Im Gegensatz dazu werden alle, die sich bereits in diesem Alter befinden, vermutlich der These beipflichten, mit 50 “nicht mehr so viel zu vertragen” wie in ihren 20ern. Und auch anhand harter Gesundheitsdaten lässt sich das belegen: Der chronische Abusus von Alkohol führt im Alter schneller zu einer Leberzirrhose als in jungen Jahren und auch das kardiovaskuläre System “reagiert” vermutlich schneller auf den Konsum von PEDs als mit 25, wenn die Gefäße noch elastisch, frei und gesund sind. So weit, so richtig. Allerdings gibt es dennoch genügend Gründe, auch in jungen Jahren auf Suchtmittel oder die für diesen Artikel besonders relevanten PEDs zu verzichten, wie ich im Folgenden erläutern möchte.

Strukturelle Schäden

Teilweise können akute Gesundheitsschäden von “jüngeren Körpern” insofern besser weggesteckt werden, weil nach Beendigung der Exposition zu PEDs die Selbstheilungskräfte des Organismus noch intakter sind als in fortgeschrittenerem Alter. Niere, Leber und Co. haben alleine dadurch einen Vorteil, dass sie insgesamt jünger sind, was jedoch nicht heißt, dass der Gebrauch von Steroiden und Co. spurlos an ihnen vorbeigeht.

Wenn man als Beispiel die funktionalen Einheiten der Niere - die Glomeruli - betrachtet, so wird klar, dass auch, wenn die Nierenfunktion vielleicht noch nicht beeinträchtigt ist, PEDs dennoch bleibende Schäden hinterlassen. Denn die Anzahl der funktionstüchtigen Glomeruli ist genetisch determiniert und eine Schädigung immer irreversibel, da die Niere nicht dazu in der Lage ist, ihre funktionellen Einheiten zu reparieren oder neu zu bilden. Selbst subklinische Schädigungen, die vielleicht noch nicht im Blutbild oder einem Harnbefund sichtbar werden, sind jedoch durchaus manifest und persistierend. Im Unterschied zu älteren Personen waren die Nieren zu Beginn einer “Unterstützung” jedoch noch zu 100% gesund, sodass die Schädigung in der Untersuchung nicht auffällt. Startet man eine Anabolika-Kur jedoch in höherem Alter, wenn die Niere altersbedingt bereits vorgeschädigt ist, so bewirkt der PED-induzierte Schaden vielleicht gerade, dass die funktionelle Beeinträchtigung auch laborchemisch sichtbar wird. Man kann also festhalten, dass der absolute Schaden für die Niere (also die Zahl der zerstörten Glomeruli) derselbe ist - nur aufgrund des unterschiedlichen Ausgangsniveaus wird dieser klinisch sichtbar oder eben nicht.

Ein weiteres Organ, das von strukturellen Schäden betroffen ist, ist das Herz. Durch mehrere Faktoren wie die direkte Wirkung von Androgenen bzw. insbesondere auch HGH wird das Myokard, also der Herzmuskel, umgebaut. Auch ein erhöhter Blutdruck infolge des PED-Konsums führt hier primär zu einer Verdickung der Wände und des Herzseptums, um den chronisch erhöhten Kraftaufwand stemmen zu können. Man spricht von einer linksventrikulären Hypertrophie, die allerdings sich auch zu einer hypertrophen Kardiomyopathie auswachsen kann. Eine solche entsteht dann, wenn der verdickte Herzmuskel nicht funktionell arbeiten kann, da die Fasern nicht ineinander greifen und das Muskelgewebe von Bindegewebe durchsetzt ist. Derartige Anomalien können fatal sein, da die einzelnen Muskelfasern umkoordiniert kontrahieren und ein geregelter Auswurf von Blut nicht mehr gewährleistet ist. Weiters kann es zu Erregungsleitungsstörungen und in der Folge zu lebensbedrohlichen Arrhythmien kommen. Ein solcher struktureller Umbau geschieht natürlich nicht binnen weniger Wochen, doch nach mehreren Jahren einer intensiven PED-Nutzung muss leider durchaus mit derartigen Veränderungen gerechnet werden. Und anders als die Blutwerte dauert es für den Herzmuskel viel länger, bis die Schäden - wenn überhaupt - repariert werden können und das Risiko einer lebensbedrohlichen Komplikation bleibt erhöht. Daran kann auch ein junger Körper nichts ändern, denn ein struktureller Umbau ist, sobald er einmal manifest ist, meist persistierend.

Unabhängig von den langfristigen Schäden ist das akute Risiko, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden, auch in der Alterskohorte der jüngeren “Nutzer” um ein Vielfaches erhöht. Es mag zwar sein, dass dieses bei gesunden extrem niedrig ist und deshalb eine Steigerung nicht unbedingt bedeutet, dass ein solcher Zwischenfall wirklich wahrscheinlich wird, dennoch muss jedem jungen PED-Konsumenten bewusst sein, dass er/sie auch hier ein vielfach erhöhtes Risiko eingeht.

Gehirnentwicklung

Ein weiterer Aspekt, den ich an dieser Stelle thematisieren möchte, ist die Entwicklung des menschlichen Gehirns. Anders als unsere körperliche Entwicklung dauert es nämlich einige Jahre länger, bis unser Gehirn voll ausgereift ist, sodass es oft erst in den späten 20ern wirklich fertig entwickelt ist. Es ist schwer zu sagen, wie sich der Konsum von Steroiden etc. auf diese Reifungsprozesse auswirkt, da dies von Mensch zu Mensch unterschiedliche Dinge bedeuten könnte, klar ist jedoch, dass gewisse Substanzen sehr wohl auf neurologischer Ebene wirken. Anders lassen sich psychiatrische Symptome wie Aggressivität, manchmal aber auch Depression und vermehrte Ängstlichkeit nicht erklären. Mit diesem Wissen ist es aus meiner Sicht alles andere als klug, während dieser sensiblen Phase unnatürlich hohe Spiegel von gewissen Hormonen im Blut anzustreben, da einfach nicht wirklich abschätzbar ist, welche Folgen dies für das menschliche Gehirn hat. Und weil eine solche Studie auch von keiner Ethikkomission gebilligt werden kann, muss man sich hier auf das grundlegende Verständnis von der menschlichen Physiologie verlassen, was einen eher abschrecken sollte. Diesen “Nachteil” haben ältere Nutzer nicht, auch wenn ich natürlich auch diesen von einem Konsum leistungssteigernder Substanzen stark abraten würde.

Reflexion, Risikobereitschaft und Lebenserfahrung

Ein weniger wissenschaftlicher, deshalb jedoch nicht weniger valider Grund, als junger Mensch auf Steroide und Co. zu verzichten, ist eine noch sehr beschränkte Lebenserfahrung und vielleicht auch (emotionale) Reife. Auch wenn es für die Betroffenen sich im Moment vielleicht nicht so anfühlt, so wird jeder Erwachsene, der auf dieses Alter zurückblickt, vermutlich bestätigen, dass er damals nicht die besten Entscheidungen für sein Leben getroffen hat und auch die eine oder andere bereut. Und selbst, wenn dies nicht der Fall sein sollte, ist es ganz einfach eine Tatsache, dass man sich mit Anfang 20 noch nicht so lange auf diesem Planeten befindet und noch nicht über die gleiche Lebenserfahrung verfügt wie ältere Menschen. Natürlich kann man auch mit 20 reflektiert und reif sein, die überwiegende Mehrheit aller Menschen befindet sich zu diesem Zeitpunkt aber auch noch in einer Orientierungs- und Findungsphase, in der sich am Lebensentwurf und den Zukunftszielen noch sehr viel ändern kann. Dann bereits eine so einschneidende Entscheidung zu treffen, die die eigene Gesundheit und das eigene Leben für die nächsten Jahre, vielleicht sogar für den Rest seines Lebens, so stark einschränken oder zumindest den Alltag bestimmen wird, ist aus meiner Sicht vielleicht etwas verfrüht, zumal auch ohne “Unterstützung” Erfolge erzielt werden können - und das nicht zu knapp. Den Sport des Bodybuildings zunächst einmal zu leben, ohne dabei exogene Substanzen zu nutzen und über einige Jahre zu erleben, inwieweit man wirklich dazu bereit ist, gewisse Opfer zu bringen - ohne diese im Nachhinein zu bereuen - ist hier vermutlich eine weitsichtigere Herangehensweise. Ich möchte niemanden verurteilen, der zu PEDs greift, doch ich glaube aus persönlicher Erfahrung und auch aufgrund vieler anderer Meinungen, Geschichten und Sichtweisen, die ich zu diesem Thema schon gehört habe, dass einem die Tragweite der eigenen Entscheidung in diesem Alter wahrscheinlich noch nicht in ihrem gesamten Ausmaß bewusst ist bzw. sein kann. Und meist hört man von Menschen aus der Szene eher, dass sie es bereuen, nicht noch etwas gewartet zu haben und kaum jemand äußert jemals den Gedanken, dass er/sie schon viel früher mit PEDs hätte anfangen sollen.

Abhängigkeit - gelingt der “Absprung”?

In Bezug auf die Langzeitfolgen der PED-Nutzung sind vor allem zwei Parameter entscheidend, nämlich die Dosis und die Dauer der Exposition. Je länger und höher dosiert ein Protokoll “gefahren” wird, desto wahrscheinlicher ist es, größere langfristige Auswirkungen davon zu bekommen. Man kann zwar hier zwei verschiedene Menschen nicht miteinander vergleichen, da jeder eine andere “Toleranz” für PEDs aufweist. Während ein Athlet vielleicht bei einer gewissen Dosis schon mit massiven Nebenwirkungen zu kämpfen hat, kann es sein, dass das Blutbild eines anderen, das gleiche Protokoll befolgenden Athleten noch “gesund” aussieht. Doch innerhalb einer Person kann durchaus die Aussage getätigt werden, dass “mehr” in Bezug auf Menge oder Dauer der PED-Exposition auch immer “mehr” Nebenwirkungen nach sich zieht.

Wenn also nun die These aufgestellt wird, dass junge Männer keine bleibenden Schäden davontragen würden, solange sie die gefragten Substanzen nicht überdosieren würden, wird ja implizit immer davon ausgegangen, dass der Konsum der leistungssteigernden Substanzen binnen weniger Jahre wieder beendet wird. Doch wie wahrscheinlich dieses Szenario ist, möchte ich zumindest stark hinterfragen. Fakt ist nämlich auch, dass Steroide und Co. definitiv wirken, und das nicht zu knapp. Unter vernünftiger Administration und mit einem halbwegs verantwortungsvollen Coach können binnen kurzer Zeit enorme Muskelzuwächse erzielt werden und auch die allgemeine Lebensqualität kann bei bestimmten Menschen ansteigen - sei es direkt durch den erhöhten Antrieb oder auch indirekt ein gestärktes Selbstbewusstsein und eine größere Selbstwirksamkeit. Daran ist ja grundsätzlich auch nichts auszusetzen, doch um Langzeitfolgen zu vermeiden, muss nach wenigen Jahren dieser “supraphysiologische” hormonelle Zustand und damit auch all seine Vorzüge wieder verlassen werden. Das bedeutet dann allerdings auch einen starken Muskel- und Kraftverlust, selbst bei weiter diszipliniert ausgeführtem Training und gleichzeitig eine Phase des Übergangs, in der sich ein “normaler” Zustand (aus hormoneller Sicht) anfühlt wie ein tiefes Loch. Dies mag sich nach einiger Zeit wieder normalisieren, wird jedoch nie wieder so sein, wie es unter der pharmakologischen “Unterstützung” war - sehr zum Leidwesen vieler Athleten. Und auch der Muskelverlust wird bleiben, schließlich ist das muskelaufbauende und -erhaltende “Signal”, welches durch anabole Steroide generiert wird, ungleich schwächer ausgeprägt, wenn man sich in gesunden Sphären aufhält.

Dies ist nicht selten der Grund dafür, dass selbst Profibodybuilder ein Comeback wagen, nachdem sie eigentlich schon ihr Karriereende verkündet hatten - um sich noch einmal so unbesiegbar zu fühlen und auch einen “Grund” zu haben, wieder höhere Dosierungen an PEDs zu nutzen. Es ist wenig verwunderlich, dass auch Lifestyle-Athleten die Vorzüge dieser Unterstützung sehr schätzen - so sehr, dass diese fast einen suchtähnlichen Charakter bekommen können. Und nachdem Langzeitfolgen unmittelbar nicht greifbar sind, bleiben viele Nutzer länger dabei, als es ihrer Gesundheit zuträglich ist. Wenn man also davon spricht, dass bei einer frühzeitigen Beendigung des PED-Konsums keine Langzeitfolgen entstehen, so stellt sich doch die Frage, wie wahrscheinlich ein solches Szenario tatsächlich ist. Welcher Fitnessbegeisterte, der mit der Hilfe leistungssteigernder Substanzen über Jahre Fortschritte erzielen konnte, die er sich zuvor nie hätte vorstellen können und die Perspektive hat, diese Phase sogar noch zu verlängern, verzichtet mit Ende 20 oder Anfang 30 freiwillig darauf? Oder noch zugespitzter formuliert: Wer gibt in diesem Zustand freiwillig einen großen Teil seiner hart antrainierten Muskelmasse und seines Lebensgefühls auf, nur weil ein Arzt ihn vor abstrakten Langzeitschäden warnt? Wahrscheinlich kaum jemand, schließlich ist ja gerade das - der Fortschritt und das Gefühl, besser zu werden das, was viele Trainierende antreibt - und dann aber extreme Rückschritte in Kauf zu nehmen und wieder “kleinere Brötchen zu backen” erfordert enorme Willenskraft, die nicht jeder aufbringen kann.

Also wird die Expositionsdauer um einige Jahre verlängert, nach denen die Wahrscheinlichkeit für Langzeitfolgen ungleich höher ist. Und selbst, wenn dann noch der Absprung gelingen sollte, sind die angerichteten Schäden vermutlich groß. Warum also erst gar nicht damit beginnen und auf eine “gesunde” Art besser werden?

Fazit

Auch wenn ein jüngerer Körper potenziell widerstandsfähiger gegenüber den Nebenwirkungen von PEDs sein mag, so ist der Konsum derselben für jüngere Personen nicht minder gefährlich. Zum Einen können Schäden entstehen, die einfach klinisch noch nicht sichtbar sind, da man von einem höheren Gesundheitsniveau aus startet, die jedoch genau das gleiche absolute Ausmaß haben wie zu einem späteren Zeitpunkt. Zum Anderen sind gewisse Nebenwirkungen von anabolen Steroiden und Co. auch struktureller Natur und betreffen beispielsweise den Herzmuskel - eine Komplikation, die nur sehr schwer rückgängig zu machen, gleichzeitig jedoch lebensbedrohlich sein kann. Darüber hinaus ist in jungen Jahren das Gehirn noch nicht fertig entwickelt und man kann nur spekulieren, was leistungssteigernde Mittel in diesem Alter für einen Effekt auf die neurologische Entwicklung haben könnten. Zudem besitzen die meisten Sportler in dieser Lebensphase noch nicht über die notwendige Reife und sind sich der Konsequenzen ihrer Handlungen für die Zukunft nicht ausreichend bewusst, auch wenn sie ab dem 18. Geburtstag vor dem Gesetz dazu berechtigt sind, diese selbst zu bestimmen. Doch einmal damit angefangen, kann es sehr schwierig sein, den Konsum auch wieder rechtzeitig zu beenden, sodass der Schaden vielleicht wirklich limitiert werden kann. Klar ist jedoch auch, dass PEDs definitiv wirken - und genau das kann es so schwer machen, wieder zurück in einen “Normalzustand” zu wechseln, selbst wenn man eigentlich diese Absicht hatte.

Wie stehst du zu dem Thema und überlegst du selbst, PEDs zu nutzen? Welche Überlegungen gehen dir dazu durch den Kopf?

Ich hoffe, ich konnte dem und der ein oder anderen Leser/in mit diesem Artikel weiterhelfen und freue mich über Rückmeldungen. Inzwischen wünsche ich allen beste Gesundheit und ein mit Spaß erfülltes Training - auch ohne PEDs.

#peds #enhanced #testosteron #doping #gesundheit #longevity #natural #bodybuilding

Quellen

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Achar, S., Rostamian, A., & Narayan, S. (2010). Cardiac and Metabolic Effects of Anabolic-Androgenic Steroid Abuse on Lipids, Blood Pressure, Left Ventricular Dimensions, and Rhythm. The American journal of cardiology, 106, 893 - 901. https://doi.org/10.1016/j.amjcard.2010.05.013

Iliakis, P., Stamou, E., Kasiakogias, A., Manta, E., Sakalidis, A., Vakka, A., Theofilis, P., Kourti, F., Konstantinidis, D., Dimitriadis, K., Vlachopoulos, C., & Tsioufis, C. (2025). Anabolic–Androgenic Steroids Induced Cardiomyopathy: A Narrative Review of the Literature. Biomedicines, 13. https://doi.org/10.3390/biomedicines13092190

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