Medfluencer - Fluch oder Segen?

Auf Instagram, TikTok, YouTube und anderen sozialen Plattformen tummeln sich immer mehr Creator, die in weißem Kittel auftreten oder sich als Autorität für gesundheitliche Themen präsentieren. Sie werden inzwischen als “Medfluencer” bezeichnet, also Influencer, die zu medizinischen Themen aufklären wollen und dabei auch über eine gewisse Qualifikation verfügen (oder dies zumindest angeben). Grundsätzlich ist das in meinen Augen sehr zu begrüßen, da so gesundheitlich wichtige Themen einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden und ein niederschwelliges Angebot für all jene besteht, die sich um ihr körperliches oder seelisches Wohl Gedanken machen. Es wäre natürlich wünschenswert, wenn in solchen Fällen das jeweilige Gesundheitssystem erste Anlaufstelle für die Betroffenen ist, doch es gibt dennoch Gründe, warum das manchmal nicht so ist. Seien es eine schlechte oder fehlende Krankenversicherung, die finanziellen Hürden oder ganz einfach die überlasteten Arztpraxen, in denen der nächste Termin erst Monate später verfügbar ist - ein Online-Angebot kann in vielen Fällen dort Abhilfe schaffen, wo Not am Mann oder an der Frau ist.

Trotzdem gibt es einige Dinge, die man beachten sollte, vor man sich online medizinischen Rat sucht. Auch wenn ich selbst mit diesem Blog, meinem Podcast und anderen Angeboten versuche, zur bestmöglichen Information und Aufklärung beizutragen, so kann dennoch kein YouTube-Kurzvideo über Halsschmerzen einen wirklichen Arztbesuch ersetzen. Denn Information ist nur eine Komponente - die Menschen, die sie interpretieren, eine andere. Und es hat durchaus einen Grund, warum Ärzte jahrelang studieren und sich umfangreiches Wissen aneignen. Denn nur diese Ausbildung, gepaart mit Erfahrung und klinischer Praxis ermöglichen es erst, bestimmte Symptome einzuordnen und auch Diagnosen zu stellen - besonders, wenn es sich um unspezifische Symptome wie “Müdigkeit” oder “Bauchschmerz” handelt, die wahrscheinlich am häufigsten auftreten. Wenn es also irgendwie möglich ist und es sich wirklich um akute Belastungen oder Beschwerden handelt, rate ich jedem und jeder Leser/in, unbedingt einen Arzt aufzusuchen und sich nicht auf ChatGPT oder Dr. Google zu verlassen - denn es braucht mehr als einen Chatbot, um eine medizinisch qualifizierte Einschätzung eines Symptoms liefern zu können.

Für alle weniger akuten und vielleicht nicht unmittelbar bedrohlichen, aber dennoch lästigen und die Lebensqualität einschränkenden Beschwerden können Informationen online durchaus einen ersten Anhaltspunkt liefern und über verschiedene Krankheiten und deren Prävention aufklären. Dieses Ziel verfolge ich ja auch mit meinen Inhalten - denn Gesundheitskompetenz ist etwas, das Menschen am längsten fit und vital hält und vielleicht dazu beiträgt, dass man gar nie den Arzt aufsuchen muss. Und dennoch möchte ich in diesem Artikel ein paar Dinge aufzeigen, die du beachten solltest, wenn du dich online über Gesundheit und Prävention schlau machst…

Finanzielle Interessen und Conflict of Interest (Werbung, Supplemente, …)

Aufklärung heißt nicht Verkaufsgespräch: Grundsätzlich ist es absolut legitim, dass auch Ärzte und Medfluencer mit den Inhalten, die sie online zur Verfügung stellen, Geld verdienen wollen. Gerade die Produktion von Videos, Podcasts etc. nimmt viel Zeit in Anspruch, wenn man wirklich qualitativ hochwertigen Content produzieren möchte, der sowohl am aktuellsten Stand der Wissenschaft ist, als auch sich online “durchsetzen” kann, indem er gut aufbereitet und auch optisch und akustisch ansprechend ist. Die Recherche, das Filmen oder Aufnehmen und auch die Post-Production bedeuten einen Zeitaufwand, der zunächst einmal unbezahlt ist, da selbst viele Klicks oder Likes oft noch kein nennenswertes Einkommen generieren. Da ist es naheliegend, fachspezifische Werbung einzubauen, die auch noch etwas mit den Inhalten zu tun hat, wie etwa Supplements, Bluttests oder andere Produkte.

Solange diese Werbung nicht übermäßig viel Raum in Anspruch nimmt und die Qualität der Information im Vordergrund steht, halte ich es für eine gute Möglichkeit, dass qualitativ hochwertige Inhalte auch finanziert werden und es sich für die Creator rechnet, ihre Zeit darin zu investieren, denn ansonsten könnten sie dem Ganzen vielleicht auch nicht so viel Aufmerksamkeit widmen. Problematisch wird es in meinen Augen dann, wenn die Werbung zum zentralen Thema wird und weniger die Aufklärung über diverse Gesundheitsthemen den größten Teil des Inhaltes ausmacht, sondern dies nur noch als “Aufhänger” für das Anpreisen eines bestimmten Produktes genutzt wird. Um das zu veranschaulichen, möchte ich folgendes Beispiel anführen: Wenn in einem Video oder Podcast über Immunschwäche informiert wird und was man dagegen tun kann, dann kann das für Zuseher sehr hilfreich sein, denn es gibt durchaus einige Möglichkeiten, wie man einer solchen aktiv entgegenwirken kann. Wird jedoch als “Lösung” des Problems unmittelbar darauf folgend ein Multivitaminpräparat beworben, so kann der Eindruck entstehen, dass durch die Einnahme desselben die gesundheitliche Baustelle einfach behoben werden kann. Auch wenn es vielleicht nicht ausdrücklich so formuliert wird, entsteht bei den Zusehern ein Mangelgefühl und es kann sogar so weit kommen, dass sich diese ohne dieses spezifische Präparat nicht mehr in der Lage sehen, ihre Immunschwäche zu bekämpfen. Eine differenziertere Betrachtungsweise, bei der auch klar betont wird, dass ein Vitaminmangel zwar EIN Grund für das zugrundeliegende Problem sein könnte, aber bei weitem nicht der einzige oder wahrscheinlichste, ist deshalb notwendig.

Gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung an der frischen Luft und ein erholsamer Schlaf in Kombination mit Stressreduktion - diese Lifestyle-Maßnahmen sind vermutlich nicht nur für ein geschwächtes Immunsystem die mit Abstand wichtigsten und wirksamsten Maßnahmen, um dieses zu verbessern. Im Zentrum eines neutralen, objektiven Videos oder Podcasts sollte deshalb immer diese Konstellation an Interventionen in den Vordergrund gerückt werden bzw. auch andere, zB genetische Gründe oder sonst verbreitete Ursachen aufgezeigt werden. Wenn dann am Ende des Videos noch eine Werbeschaltung stattfindet, dann ist dagegen nichts auszusetzen, doch wenn das Produkt die Objektivität des Videos verzerrt (denn einen wirklichen Vitaminmangel haben heute zum Glück kaum noch Menschen, die sich sonst gesund ernähren), dann halte ich das für einen Interessenkonflikt.

Als Zuschauer oder Zuschauerin kann man sich also immer die Frage stellen, wie viel Raum ein angepriesenes Produkt in dem “informativen” Video wirklich einnimmt und ob es unmittelbar als “Lösung” dargestellt wird oder lediglich als eine mögliche, unterstützende Kraft zur Behandlung der Beschwerden. Und auch wenn vielleicht ersteres der Fall ist, muss das nicht bedeuten, dass der Rest der Information schlecht ist. Nur sollte man sich als reflektierter Zuschauer ins Bewusstsein rufen, dass die “Lösung” vermutlich nicht so einfach ist, wie sie durch den Vermittler dargestellt wird und noch weitergehende Recherche betreiben, um ein umfassenderes Bild zu bekommen.

Bluttests - das Geschäft mit der “Optimierung”

Außerdem kann man sich vor Beginn des Informationskonsums die Frage stellen, welches Ziel man denn eigentlich verfolgt und ob es wirklich einen konkreten Anlass dafür gibt, dass man diese Recherche nun betreibt. Viele Produkte werben nämlich damit, dass sie einem einen Mangel suggerieren oder einreden, der in Wirklichkeit gar nicht vorhanden ist. Oft läuft dies unter dem Deckmantel der “Optimierung”: es werden Versprechungen wie “mehr Vitalität und Leistungsfähigkeit” gemacht, die gerade konkret genug, aber dennoch so vage sind, dass man nicht wirklich festmachen kann, wie eine solche “Verbesserung” im Alltag aussehen würde. Weitere gängige Formulierungen wie “weniger Müdigkeit und Brain Fog” vermitteln den Eindruck, dass etwas verbessert werden könnte, an das man bisher vielleicht noch gar nicht gedacht hat. Wer ist nicht am frühen Nachmittag manchmal müde oder hat ab und zu Konzentrationsprobleme, wenn der Tag lang war und vielleicht auch schon Erschöpfung einsetzt? Diese Erfahrungen sind universell und bestimmte Firmen nutzen sie gezielt, um die Lösung für ein Problem zu präsentieren, das jeder kennt.

Und oftmals können die Produkte tatsächlich wirken oder es werden Ursachen für die Symptome aufgezeigt, die einen validen medizinischen Hintergrund haben: Eisenmangelanämie, Testosteronmangel (der im mitgelieferten Bluttest aufgezeigt wird) oder eine Schilddrüsenunterfunktion können wirklich der Grund für übermäßige Müdigkeit sein. Das bedeutet jedoch im Umkehrschluss nicht, dass jeder Mensch, der ein Mittagsloch kennt, krank ist - im Gegenteil. Diese “Probleme” verursachen in der Regel einen großen Leidensdruck und sollten deshalb natürlich abgeklärt werden. Bei Menschen, die aber mehr oder weniger “zufällig” über diese Information stolpern und sich in den Symptomen dann wiedererkennen, dürfen sich VOR dem Kauf eines teuren Produktes jedoch auch die Frage stellen, ob sie alleine auch auf diese Symptomatik gestoßen wären oder ob es nicht möglicherweise auch am geschickten Marketing liegt. Denn auch ein ausgeglichener Schilddrüsenhormonspiegel, eine Testosteronersatztherapie und ein ausgeglichener Eisenmangel schützen - Überraschung - nicht davor, dass man manchmal mittags müde wird.

Wo die Grenze zwischen “echten” Beschwerden und durch Werbung hervorgerufenen Mangelgefühlen liegt, ist natürlich nur sehr schwer einzuschätzen, doch zum Glück gibt es auch für das Thema Müdigkeit eine billige und einfache Lösung, herauszufinden, ob man wirklich “krank” ist oder nicht: Es genügt, ein paar Wochen sich ausgewogen und gesund zu ernähren (und ausreichend), in der Nacht ausreichend zu schlafen und regelmäßig Sport zu betreiben - diese drei Maßnahmen alleine sollten genügen, die “Vitalität” und “Konzentrationsfähigkeit” in den allermeisten Fällen wirklich zu verbessern. Ist dies der Fall, so leidet man aller Wahrscheinlichkeit nach weder an einem Hormon-, noch an einem Eisenmangel, der medikamentös behandelt werden müsste. Und sollten die Beschwerden selbst nach einigen Wochen persistieren, so lohnt es sich vielleicht, tatsächlich einen Arzt aufzusuchen und andere mögliche Ursachen zu explorieren, anstatt sein Geld in einen teuren Bluttest zu investieren, der natürlich durchaus seine Berechtigung hat (besonders bei nicht “spürbaren” Dingen wie einem hohen Cholesterinspiegel), jedoch ebenfalls wieder eine medizinisch qualifizierte Interpretation braucht.

Kompetenz der Vermittler

Die allermeisten Creator haben in meinen Augen nur Gutes im Sinn und möchten wirklich zur Aufklärung und Gesundheitskompetenz ihres Publikums beitragen bzw. ein niederschwelliges Angebot schaffen, um an medizinische Information zu gelangen. Trotzdem ist der menschliche Körper ein sehr komplexer Organismus, dessen Abläufe und Prozesse selbst die belesensten Ärzte nicht vollständig verstehen können. Es ist deswegen problematisch, wenn so komplexe Inhalte zu stark vereinfacht werden oder Lösungen zu “leicht” erscheinen und präsentiert werden, weil eine Krankheit immer mehr als einen Auslöser, aber auch mehr als eine Therapie haben kann. Werden dann absolute Aussagen getroffen und die Einfachheit und Vermittelbarkeit der Information über die Richtigkeit gestellt, so entstehen undifferenzierte Darstellungen, die irreführend sein können. Es benötigt einschlägiges Fachwissen, um Inhalte so vereinfachen zu können, dass sie verständlicher werden, aber dennoch korrekt bleiben, und diese Kompetenz haben meistens nur Menschen, die wirkliche Erfahrung im Gesundheitsbereich und auch ein langjähriges Studium als Grundlage vorweisen können.

Ich möchte keinem Creator seine Kompetenz absprechen oder auch die guten Absichten, die damit verfolgt werden. Wenn man aber wirklich konkrete gesundheitliche Probleme hat, sollte man sich nur auf kontrollierte Information verlassen, die geprüft und aktualisiert wird. Die sozialen Medien gehören nicht zu diesen Quellen, die regelmäßigen Prüfungen auf Richtigkeit unterliegen, weshalb es sich lohnt, zumindest den Hintergrund der jeweiligen Person zu beachten. Außerdem kann jeder und jede Zuschauer/in auch sehr gut feststellen, wie seriös der Betroffene wirklich ist, indem man darauf achtet, ob er oder sie absolute Aussagen tätigt oder darauf verweist, dass seine Darstellung nicht vollständig sein kann und man im Ernstfall einen Arzt aufsuchen sollte, der wirklich individuell auf einen eingehen kann. Ist dies der Fall, so kann der Quelle meistens vertraut werden, wird die eigene Sichtweise jedoch als einzig gültige verkauft, sollte man zumindest etwas stutzig werden.

Die beste Prävention ist der Lebensstil

Der letzte Punkt, den ich in diesem Blog noch ansprechen möchte, ist die Fähigkeit, den Blick für das große Ganze nicht zu verlieren. Egal, um welchen Gesundheitsaspekt es sich handelt - von dysregulierten Hormonen über chronische Müdigkeit bis hin zu Hautproblemen - alle diese Dinge können natürlich mit modernen Methoden behandelt werden. Es gibt bioidente Hormontherapien, spezielle Cremes und Supplemente, die Abhilfe bei verschiedensten Problemen schaffen können. Und auch auf pharmakologischer Ebene ist die Auswahl an Arzneimitteln inzwischen so breit aufgestellt, dass es für jedes denkbare Symptom auch ein (rezeptpflichtiges) Medikament gibt, das vom Arzt verschrieben werden kann. Allerdings gilt für jeden Wirkstoff der berühmte Satz “keine Wirkung ohne Nebenwirkung” und Symptome zu behandeln ist zwar gut und wichtig, aber nur die halbe Miete. Das Ziel der Medizin ist es eigentlich, Gesundheit zu fördern und nicht Krankheit zu behandeln oder bloß Beschwerden zu lindern. Auch deshalb lohnt es sich, die Frage zu stellen, was wirklich hinter manchen Gesundheitsproblemen stecken könnte. Ist die Müdigkeit denn wirklich nur Folge einer Schilddrüsenunterfunktion oder doch viel mehr des unregelmäßigen und mangelhaften Schlafs? Muss der Testosteronmangel tatsächlich durch exogene Hormongabe ausgeglichen werden oder gäbe es nicht auf Lebensstil-Ebene noch zahlreiche Hebel, die man(n) zuerst bedienen könnte? Braucht man wirklich dieses neue Supplement für das Immunsystem oder einfach nur ein bisschen Schlaf, Ruhe und Geduld, bis der Infekt ausgeheilt ist?

Natürlich ist es verlockend, schnelle Lösungen für akute Probleme zu finden und am besten morgen wieder voll leistungsfähig und vitaler als je zuvor zu sein, ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, warum man eigentlich in dieser Situation gelandet ist. Die Wahrheit ist jedoch, dass die überwältigende Mehrheit der gesundheitlichen Beschwerden in der westlichen Welt vermeidbar wären. Übergewicht, Rauchen, Alkohol, schlechter Schlaf, Stress, ein überwiegend sitzender Lebensstil und unregelmäßige und ungesunde Ernährung, die zum Großteil aus hochverarbeiteten Lebensmitteln besteht, sind wohl die größten Risikofaktoren für so ziemlich jede nicht-infektiöse Krankheit, die wir kennen. Ich bin froh, dass es die moderne Medizin gibt, um all den Problemen zu begegnen, die als Folge dieser Umstände auftreten können und gebe natürlich auch niemandem die Schuld für seine Beschwerden. Ich möchte vielmehr aufzeigen, dass es Möglichkeiten gibt, nicht-medikamentöse, dauerhafte Lösungen für Probleme zu finden, ohne dabei Nebenwirkungen in Kauf nehmen zu müssen - nämlich durch die Modifikation unseres Lebensstils. Unterstützen wir unseren Körper mit den richtigen Nährstoffen, halten wir ihn von Giften und Toxinen fern, geben ihm ausreichend Ruhe und trainieren gleichzeitig auch Muskeln und Ausdauer, so gibt es kaum einen Zustand, aus dem sich dieser nicht wieder erholen könnte (schwerwiegende Erkrankungen wie Krebs natürlich ausgeschlossen). Es ist wirklich beeindruckend, über welche Selbstheilungskräfte der menschliche Organismus verfügt, wenn wir diese nur zur Geltung kommen lassen. Und selbst wenn wir uns grundsätzlich bester Gesundheit erfreuen, tun wir unserer Leistungsfähigkeit durch diese einfachen Maßnahmen mehr Gutes, als es jedes Wundersupplement je könnte.

Natürlich spreche ich mich nicht gegen indizierte medizinische Behandlungen aus und empfehle auch jedem und jeder Leser/in, gesundheitliche Probleme immer mit einem Arzt zu besprechen und nicht nur auf “Selbstheilungskräfte” zu vertrauen. Ich selbst studiere ja Medizin und würde mich niemals gegen moderne Methoden und fortgeschrittene Behandlungen positionieren, die Menschen wirklich helfen können - ganz im Gegenteil. Ich möchte nur dafür sensibilisieren, dass wir nicht bei allen Problemen unserem Schicksal hilflos ausgeliefert sind und dass es eine ganze Menge an Dingen gibt, die wir im Optimalfall präventiv, spätestens aber wenn schon Beschwerden bestehen tun können, um solche medizinische Behandlungen zu unterstützen. Und gerade bei subakuten und längerfristigen Symptomen kann eine Lebensstiländerung oft sogar eine teure Behandlung obsolet machen, weil sich das Hormongleichgewicht wieder einstellt, wir nach Nikotinkarenz wieder mehr Luft zum Atmen haben oder der herbeigeführte Gewichtsverlust unsere Gesundheitsmarker so positiv beeinflusst, dass wir vielleicht sogar einige Medikamente absetzen können.

Fazit und Schlusswort

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Artikel ein bisschen aufzeigen, auf was du achten solltest, wenn du dich online über Gesundheitsthemen informierst. Es ist grundsätzlich in meinen Augen eine wunderbare Möglichkeit, das Internet zu nutzen, da so Informationen für jeden leicht zugänglich werden, wenn ein Arztbesuch gerade nicht möglich ist. Allerdings muss man dabei ein bisschen aufpassen, dass man wirklich an qualifizierte und qualitätsgeprüfte Quellen gelangt. Und auch wenn manche Werbungen sehr glaubhaft erscheinen können, so muss man sich auch dessen bewusst sein, das eine große Geldmaschinerie das Gesundheitsbewusstsein vieler Menschen auch ausnutzt und Supplemente und andere Dinge verkauft, die nicht einmal schlecht sein müssen, jedoch weit von dem Effekt entfernt sind, den man sich durch sie erhofft. Da lohnt es sich eher, doch einen Arzttermin zu vereinbaren oder einmal eine ehrliche Bestandsaufnahme von seinem eigenen Lebensstil zu machen, bevor man der Versuchung verfällt, eine “schnelle” und unkomplizierte Lösung finden zu wollen - denn diese ist meistens nicht nachhaltig oder wirkt überhaupt nicht. In diesem Sinne hoffe ich, dass du auf meiner Seite immer den Artikel findest, der dir gerade am meisten weiterhilft und wünsche dir alles Gute und vor allem viel Gesundheit!

Herzlich, dein Jakob

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