Gesundheitliche Risiken einer Wettkampfvorbereitung

Bodybuilding ist auf Leistungsebene nicht gesund - das sollte jedem Athleten bewusst sein, vor er oder sie erwägt, sich auf einen Wettkampf vorzubereiten. Krafttraining, Bewegung, ausreichend Schlaf und Erholung und gesunde Ernährung bilden die Eckpfeiler des Lifestyles von BodybuilderInnen und sind wohl auch die wirksamsten Lebensstilinterventionen, die jeder Mensch implementieren kann, um insgesamt so lange so gesund wie möglich zu bleiben. Geht es jedoch in eine kompetitive Richtung, so ist es wie bei jedem Leistungssport auch im Bodybuilding so, dass gewisse Dinge über ein gesundheitsförderliches Maß hinaus gehen (müssen). Die primäre Motivation sollte vor dem Start einer “Prep” deshalb nicht die Maximierung der eigenen Gesundheit sein - und dennoch können Athleten, die den Sport nur hobbymäßig betreiben, meiner Meinung nach auch viel aus so einer Phase mitnehmen. Aber was genau macht eine Wettkampfvorbereitung “ungesund”? Welche gesundheitlichen Risiken müssen dabei eingegangen werden und wie unterscheiden sich Naturalathleten von PED-Nutzern? Darum soll es im folgenden Artikel ausführlich gehen.

Wettkampfvorbereitung - systematisches Verhungern

Zunächst einmal muss definiert werden, was es bedeutet, eine “Prep” für einen Bodybuildingwettkampf zu machen. In aller Regel wird auf der Bühne ein Aussehen angestrebt, dass von der größtmöglichen Muskelmasse bei einem Körperfettanteil von wenigen Prozentpunkten geprägt ist. Je nach Klasse gibt es noch weitere Anforderungen an Ästhetik, Symmetrie und Präsentation, die Vorbereitung auf den Wettkampf unterscheidet sich dennoch von Athlet zu Athlet kaum. Über einen längeren Zeitraum wird ein kontrolliertes Kaloriendefizit eingehalten, welches nicht zu groß, aber auch nicht zu klein ausfallen sollte. Das Ziel ist es, nach und nach Körperfett zu verlieren, in Kombination mit dem richtigen Krafttraining dabei aber die mühsam antrainierte Muskelmasse weitestgehend zu halten. Dafür werden genaue Mengen an Nahrung und auch Bewegung vorgegeben, die nur sehr wenig variiert werden, um den ganzen Prozess so gut wie möglich steuern zu können. Die Prinzipien einer Diät werden bis auf die Spitze getrieben und in den allermeisten Fällen ist das Ergebnis ein Look, der alles andere als gesund ist und auch nur für eine sehr kurze Zeit, in der einer oder mehrere Wettkämpfe absolviert werden, aufrecht erhalten werden kann, vor der Körper dagegen rebelliert. Der Grund dafür ist vordergründig das Kaloriendefizit in Verbindung mit dem niedrigen Körperfettanteil, was physiologisch dem Prozess des Verhungerns sehr nahe kommt. Und um ein solches zu verhindern, schaltet der Körper in eine Art Alarmmodus - verschiedene Stoffwechselvorgänge im Körper verändern sich, da der Erhalt des Lebens plötzlich in den Vordergrund rückt und alles andere zunächst einmal zweitrangig ist. Genau diese “Priorisierung” spüren die Athleten dann auch als gesundheitliche Auswirkungen:

Schilddrüsenhormone: Die Schilddrüsenhormone T4 und v.a. das biologisch aktive T3 spielen in unserem Körper eine zentrale Rolle in der Stimulation verschiedenster Stoffwechselwege, die alle Energie brauchen. Gehen unsere “Reserven” aber Wort-wörtlich zur Neige, muss der Körper gegensteuern und versucht, überall ein bisschen einzusparen. Die Schilddrüse reagiert also, indem sie weniger aktives T3 herstellt, welches ja einen höheren Energieverbrauch bewirken würde. Alle T3-stimulierten Stoffwechselwege - zum Beispiel Knochen- und Muskelaufbau, Energiestoffwechsel und Wärmegewinnung etc. - werden gedrosselt, was am Körper Spuren hinterlässt: Uns ist kalt, unsere Knochen und Muskeln werden ab- statt aufgebaut - zumindest so lange, bis wieder genügend Reserven vorhanden sind, dass die Schilddrüse sich “sicher genug” fühlt, wieder mehr Aktivität zu zeigen. Doch bis das der Fall ist, dauert es meistens viel länger, als Wettkampfathleten annehmen.

Knochen: Wie schon angedeutet ist ein chronischer Energiemangel auch sehr schlecht für unser Skelett. Der Mangel an Nährstoffen kann auch durch Supplemente nur begrenzt werden, denn wenn dem Körper die Energie fehlt, Ca in unsere Knochen einzubauen, so demineralisieren diese und werden brüchig. Nicht umsonst leiden viele Menschen im Alter, wenn sie nicht mehr so viel Nahrung zu sich nehmen, an Osteoporose, also einer stark verringerten Knochendichte. Und auch wenn Krafttraining per se gut für unsere Knochen ist, so ist es ein chronisches Kaloriendefizit wie in einer Wettkampfvorbereitung definitiv nicht.

Sexualhormone: In Hungerphasen, in denen das Überleben an erste Stelle der Bedürfnispyramide gerückt werden muss, gerät das Bedürfnis nach Reproduktion und Vermehrung für den Körper zu einer absoluten Nebensache. Zum Einen würde ein während einer Hungersnot aufwachsendes Neugeborenes nicht lange überleben, zum Anderen besitzt der eigene Körper auch zu wenig Energie, um für dieses zu sorgen bzw. bei Frauen um dieses überhaupt gesund austragen zu können. Um also eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern, werden die Sexualhormonausschüttung und der weibliche Zyklus komplett stillgelegt. Männer werden weitestgehend unfruchtbar und Frauen verlieren ihre Periode. Wäre diese primäre Folge des Hormonmangels noch nicht signifikant genug, leiden auch viele andere Dinge darunter - unter anderem unsere Psyche. Sexualhormone sind normalerweise primäre Treiber unserer Motivation und Lebensfreude, beides Dinge, die während einer Wettkampfvorbereitung zunehmend schwinden. Natürlich gibt es kognitive Strategien, damit umzugehen, doch auf physiologischer Ebene ist dieser Kampf aussichtslos. Der starke Abfall an Testosteron und Östrogen ist auch einer der Gründe, warum mit dem Körperfett auch ein Teil der Muskelmasse verloren geht - im Gegensatz zu enhanced Bodybuildern. Kommen exogene Hormone mit ins Spiel, so berichten viele vormals Naturale Athleten davon, dass ihre Wettkampfvorbereitung zwar immer noch eine große Herausforderung war, jedoch bei weitem nicht so belastend wie jene, in der sie mit der vollen Härte der biologischen Keule umgehen mussten.

Hunger, Food-Focus und Konzentration: In einem Hungerzustand fokussieren wir uns immer mehr auf das, was uns fehlt - nämlich Nahrung. Nicht wenige Wettkampfathleten berichten davon, nur noch an Essen zu denken und sonst kaum noch Interessen zu haben. Auch die Konzentrationsfähigkeit lässt nach, da das “Problem” der Nahrungsbeschaffung evolutionär gesehen immer Priorität hatte und haben musste. Hungerhormone dominieren an unseren Rezeptoren im Gehirn das Geschehen und lenken unsere Aufmerksamkeit im Alltag überall dorthin, wo es Essen gibt, das dann aber nicht konsumiert werden “darf”, was den Fokus darauf nur noch verstärkt. Konzentrationsprobleme im Alltag, während mental fordernden Arbeiten und eine mangelnde “kognitive Flexibilität” sind außerdem auch direkte Folgen des Energiemangels im Gehirn, das für sein Funktionieren ja Glukose braucht. Doch anstatt sich auf wirklich relevante Problemstellungen auf der Arbeit zu fokussieren, berichten viele davon, dass nur noch der Besuch im Supermarkt “interessant” ist und dort oft mehr Zeit verbracht wird als gewöhnlich, um durch die visuelle Stimulation die mangelnde Nahrungsaufnahme ein bisschen zu kompensieren.

Cortisol, Stress und Schlaf: Wenig verwunderlicherweise stellt ein solcher Energiemangel einen enormen Stress für unseren Körper dar. Ständig schüttet dieser Cortisol aus, um uns wach zu halten und zur Nahrungssuche zu bewegen. Was einerseits ungeahnte Energien freisetzt, für die wir eigentlich viel zu wenig Grundlage haben sollten, führt gleichzeitig aber auch zu Schlaflosigkeit und (chronischer) Erschöpfung, was besonders in der Kombination sehr belastend sein kann. Viele Bodybuilder berichten in den Wochen vor ihrem Wettkampf zunehmend von Ein- und Durchschlafproblemen, was aus evolutionärer Sicht einen einfachen Grund hat: Durch das starke Energiedefizit fühlt sich der Körper zunehmend “unsicher” und möchte uns dazu animieren, auf Nahrungssuche zu gehen und diese nicht mehr länger hinauszuzögern. Es gilt, die noch vorhandenen Reserven möglichst effizient zu nutzen, um Nahrung beschaffen und diese wieder auffüllen zu können - und da bleibt selbst für Schlaf keine Zeit. Hunger aktiviert nämlich auch unser sympathisches Nervensystem, welches mit Aktivität und Leistungsbereitschaft assoziiert ist, während zur gleichen Zeit der Parasympathikus, der während Schlaf und - richtig - Verdauung aktiviert wird, Pause macht.

Mentale Probleme: Wenn man sich oben angeführte Auswirkungen auf unsere Physiologie vor Augen führt, so ist es wenig verwunderlich, dass diese in Kombination mit Antriebslosigkeit und Lethargie auch auf die Psyche schlagen. Eine Wettkampfvorbereitung ist freiwillig herbeigeführtes Leiden, was in der Situation selbst oft sehr absurd scheinen kann und viele Athleten auch zum Nachdenken bringt, warum sie dieses überhaupt über sich ergehen lassen. Zudem gibt es mit abnehmendem Körperfettanteil das Phänomen der zunehmend verzerrten Selbstwahrnehmung. Das Ergebnis, für das der Verzicht eigentlich durchgehalten wird - nämlich ein bestimmter “Look” auf der Bühne - ist für die Athleten selbst oft gar nicht so beeindruckend wie für Außenstehende. Meist ist es erst lange nach den Wettkämpfen, dass Athleten erst richtig wertschätzen können, was sie geleistet haben und Stolz empfinden, weil sie sich tief in der Wettkampfvorbereitung selbst nicht mehr objektiv im Spiegel betrachten können. Anstatt die freigelegte Muskulatur und den mühsam herunterdiäteten Körperfettanteil zu sehen, fällt ihnen stattdessen immer noch auf, an welchen Stellen sie noch mehr Muskeln gebrauchen oder Fett verlieren könnten. Diese verzerrte Wahrnehmung wird im Englischen “Body Dysmorphia” genannt und es wird davon ausgegangen, dass sie direkt in Verbindung mit dem niedrigen Körperfettanteil steht. Bei magersüchtigen PatientInnen gehört diese “Körperschemastörung” nämlich ebenfalls zum Symptombild, wobei sich an Anorexia nervosa erkrankte Menschen immer zu dick fühlen und auch optisch so wahrnehmen, was von außen ebenso wenig nachvollziehbar ist. Die “Belohnung” für die Entbehrungen bleibt somit ebenfalls aus, was viele Athleten auch psychisch stark belasten kann.

Unterschied zu Enhanced Bodybuildern: Was unterscheidet nun aber natural startende von enhanced Bodybuildern, also jenen, die leistungssteigernde Substanzen nutzen, um ihre Muskelmasse zu maximieren? Grundsätzlich nicht so viel, da eine Wettkampfdiät in beiden Fällen in etwa gleich gestaltet wird. Müdigkeit, Lethargie und Körperbildstörung sind vergleichbar und werden auch von beiden Seiten so berichtet. Auf physiologischer Ebene gibt es jedoch einen wesentlichen Unterschied: Während Naturale BodybuilderInnen nämlich keinerlei unterstützende Substanzen nutzen, um ihren Bühnenlook zu erreichen, helfen pharmakologisch “unterstützte” sowohl in der Off-Season, aber insbesondere auch in einer Wettkampfvorbereitung stark mit Dopingmitteln nach. Diese zielen auf mehrere Mechanismen ab: Während anabole Steroide und Wachstumshormone vor allem dabei helfen, die große Muskelmasse zu erhalten oder sogar noch zu steigern, kommen auch andere Präparate zum Einsatz, die den Fettverlust erleichtern sollen. Dabei sind vor allem umsatzsteigernde Substanzen wie Schilddrüsenhormone, aber zB auch Clenbuterol oder illegale Substanzen wie Trenbolon im Einsatz. Zum einen ermöglichen exogen zugeführte Hormone wie schon erwähnt den Erhalt der mühsam aufgebauten Muskelmasse, was aber als “Nebeneffekt” ebenfalls eintritt ist eine deutliche Minderung der Begleiterscheinungen einer Wettkampfvorbereitung. Viele “Symptome”, die sich bei Naturalen Athleten auch im Blutbild manifestieren, sind als Reaktion des Körpers auf einen Energiemangel zu deuten. Die Hormonproduktion ist dabei ein großer Bestandteil der Vorgänge, die als “Energiesparmaßnahme” bis auf ein Minimum reduziert werden, was dann sekundäre Auswirkungen auf Stimmung, Energielevel und Antrieb hat. Werden genau diese Hormone aber von außen ersetzt, ist der “Crash” viel milder und auch einfacher zu tolerieren - auf körperlicher wie auch mentaler Seite. Natürlich bedeutet das nicht, dass nicht auch enhanced Athleten von Müdigkeit, Konzentrationsproblemen oder Hunger betroffen sind, doch im Gegensatz zu Naturalen Athleten wird deshalb der Stoffwechsel nicht gedrosselt. Der Energieumsatz bleibt konstant hoch und ermöglicht es den Athleten bis kurz vor dem Wettkampf noch viel größere Mengen an Nahrung zu sich zu nehmen und dabei trotzdem an Gewicht zu verlieren, da dies nur von der EnergieBILANZ abhängig ist. Der Hunger und andere mentale Begleiterscheinungen sind natürlich dennoch vorhanden, doch auf körperlicher Ebene operiert der Organismus auf einem viel höheren Niveau, was auch den psychischen Aspekt klar erleichtern kann, da die Leistungsfähigkeit oft viel besser erhalten bleibt - die Hormone befinden sich schließlich in einem “gesunden” oder meist sogar supraphysiologischen Bereich.

Trotz all der Belastungen und gesundheitlichen Risiken können BodybuilderInnen auch Positives aus einer Wettkampfvorbereitung mitnehmen. Auf körperlicher Ebene ist eine Prep, die ohne hormonelle Unterstützung durchgezogen wird, sicherlich alles andere als gesund. Bodybuilding ist ein Leistungssport, doch das systematische Verhungern, wie es während dieser Phase betrieben wird, geht sicherlich über das Maß der Gesundheitschädigung anderer Sportarten hinaus. Auch längerfristige Folgen auf den Hormonhaushalt und auch Knochen und andere Gewebe können die Folge sein, da sich bei den wenigsten alles binnen kürzester Zeit wieder normalisiert, wenn der Körperfettanteil wieder auf ein gesundes Niveau steigen darf. Und wenn PEDs zum Einsatz kommen, steht glaube ich außer Frage, dass diese gesundheitsschädigend sind, selbst wenn sie das subjektive Leid während einer Wettkampfvorbereitung vielleicht mindern mögen. Doch wie mit allen sportlichen Herausforderungen kann auch eine Prep zumindest auf mentaler Ebene eine bereichernde Erfahrung sein, wenn die richtige Einstellung dazu eingenommen wird. Athleten sollten sich immer präsent halten, dass ihr Wert nicht vom Ergebnis dieser Zeit abhängt und dass der ganze Prozess ein freiwilliges, zwangloses Unterfangen ist, zu welchem sie sich selbst entschieden haben. Wenn dies gelingt, ist es wie mit allen gemeisterten Herausforderungen - es stärkt den Glauben in sich selbst und die eigene Fähigkeit, Resilienz in anspruchsvollen Zeiten zu beweisen, wie es eine Prep ohne Zweifel ist. Es gibt Selbstvertrauen, sich auch in schweren Phasen des Lebens, die man sich vielleicht nicht aussucht, zurechtzufinden und diese zu meistern. Allerdings ist dieser Benefit nur dann wirklich gegeben, wenn AthletInnen mit dem richtigen Mindset durch diese Zeit gehen. Für manche ist die Belastung auch auf körperlicher Ebene, der Verzicht auf Nahrung und die Abhängigkeit von einem bestimmten Aussehen und der Bestätigung von Außen vielleicht auch das komplette Gegenteil von bereichernd. Jedenfalls sollte jeder und jede, der oder die in Erwägung zieht, sich auf eine Bodybuilding-Bühne zu stellen, die Motive für dieses Ziel gründlich reflektieren und zuerst mit sich ins Reine kommen, bevor eine Wettkampfdiät gestartet wird. Denn ansonsten kann dieser Schuss auch ganz gravierend nach hinten losgehen und der körperlichen und mentalen Gesundheit nachhaltig schaden.

Zusammenfassung und Fazit

Auf körperlicher Ebene ist eine Wettkampfvorbereitung alles andere als gesund. Zwar kann man dies von kaum einer Sportart behaupten, die auf Leistungsniveau betrieben wird, doch das systematische Verhungern, die hormonellen, psychischen und auch sozialen Auswirkungen einer Prep stellen dabei sicherlich noch einmal ein Extrem dar. Außerdem kann nicht damit gerechnet werden, dass alle Körperfunktionen nach Ende der Diät wieder sofort sich normalisieren. Besonders bei hormonellen Vorgängen und Drüsen wie der Schilddrüse, dem weiblichen Zyklus oder den männlichen Geschlechtsorganen dauert es oft viele Monate, bis diese wieder regelrecht funktionieren und sich von der “Hungersnot” erholt haben, was man VOR dem Beginn einer solchen Phase bedenken sollte. Und auch auf mentaler Ebene bedarf es der richtigen Einstellung, um wirklich einen Nutzen aus dieser herausfordernden Zeit zu ziehen und nicht in ein Loch zu fallen - entweder schon während oder auch erst nach Beendigung der Prep. Bei unterstützten Athleten fallen viele Symptome auf körperlicher Ebene und damit auch die psychische Belastung durch die pharmakologische Unterstützung milder aus - doch das bedeutet nicht, dass Steroide und Co. den Prozess dadurch gesünder machen, eher im Gegenteil. Lediglich das subjektiv empfundene “Leid” wird gelindert, die körperlichen (Langzeit-)Schäden von Anabolikamissbrauch hingegen sind noch viel weitreichender.

Für die meisten Menschen ist eine Wettkampfvorbereitung also alles andere als “gesund” und dennoch verstehe ich den Reiz, persönliche Grenzen auszutesten, alles für ein Ziel zu investieren und sich einer solchen Herausforderung zu stellen nur zu gut. Aus medizinischer Sicht zu empfehlen ist es sicherlich nicht, doch es liegt mir fern, irgendjemanden zu verurteilen, der sich dennoch dafür entscheidet, solange er oder sie sich den potenziellen Konsequenzen bewusst ist.

Wie stehst du zum kompetitiven Bodybuilding und hast du selbst schon einmal überlegt, dich auf eine Bühne zu stellen? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen und abonniere unbedingt mein Profil, um keine weiteren Artikel dieser Art zu verpassen! Alles Gute inzwischen, Jakob

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