Cholesterin - welcher Wert ist entscheidend?

Auch Menschen, die sich nur wenig mit den Themen Gesundheit und Blutwerten beschäftigen, haben alle schon einmal gehört, dass Cholesterin schlecht für das Herz-Kreislauf-System ist und die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass man an einer kardiovaskulären Krankheit leidet oder sogar stirbt. In der medialen Berichterstattung tauchten irgendwann auch die Begriffe “gutes” und “böses” Cholesterin auf, besser bekannt als HDL- bzw. LDL-Cholesterin. Während ersteres einen kardioprotektiven Effekt zu haben schien, so war das LDL-Cholesterin von da an der Teufel schlechthin. Doch auch dieses Narrativ ist inzwischen veraltet und es gibt zahlreiche weitere Parameter, die in der Kombination ein wesentlich klareres Bild im Hinblick auf das kardiovaskuläre Risiko bieten. Dies ist zunehmend auch von praktischer Relevanz, da mehr Werte zur Verfügung stehen, um individuell zu bestimmen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung oder aber auch die Effektivität einer (medikamentösen oder Lebensstil-basierten) Therapie ist. Welche Werte das sind, wie schlechte Werte überhaupt zustandekommen können und welche Methoden zur Verbesserung der Blutfette eingesetzt werden können, soll Thema dieses Blogs sein.

Marker im Blut

LDL-Gesamtcholesterin: Das LDL-Cholesterin (früher auch das “böse” Cholesterin) ist zwar alleine vielleicht nicht alles, dennoch gibt die Konzentration dieses Lipoproteins nach wie vor am besten an, wie hoch das kardiovaskuläre Risiko einer Person ist. Dabei ist der absolute Wert entscheidend, aber auch, ob in der Verwandtschaft bereits Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufgetreten sind bzw. ob noch weitere Risikofaktoren wie zB Rauchen, Übergewicht oder mangelnde Bewegung vorliegen. Anhand dieser Begleitumstände wird definiert, wie hoch das grundsätzliche Risiko für das Auftreten einer Erkrankung des Gefäßsystems ist, wobei die Einstufung von gering bis sehr hoch geht. Je nachdem, wie diese Einstufung erfolgt, werden von Person zu Person andere Zielwerte für das LDL-Cholesterin festgelegt. Generell gilt: je mehr zusätzliche Risikofaktoren oder genetische Neigung zu kardiovaskulären Erkrankungen vorliegen, desto niedriger wird das LDL im Blut zu halten versucht. Bei geringem Risiko reicht es, den Spiegel unter 116 mg/dl zu halten, bei hohem Risiko sind aber auch Empfehlungen von <80 mg/dl möglich. So würde man einen übergewichtigen Raucher mit Bluthochdruck medikamentös vermutlich möglichst niedrig einstellen, während ein junger, gesunder und körperlich aktiver Mensch, der genetisch vielleicht einen etwas höheren Spiegel mitbringt, sicherlich ohne Medikament auskommen würde. Bei Bodybuildern ist der Konsum anaboler Steroide ein sehr großer Risikofaktor für HK-Erkrankungen für sich, weshalb eine Cholesterin-senkende Medikation mit regelmäßigen Kontrollen des Lipidprofils unter Rücksprache mit einem Arzt jedenfalls sehr anzuraten ist.

HDL-Gesamtcholesterin: Das “gute” Cholesterin hingegen löst abgelagerte Fettpartikel aus den Gefäßwänden heraus und kann so sogar schützend wirken. Ein hoher HDL-Spiegel ist demnach sehr gesund und wird vor allem durch einen aktiven Lebensstil und eine gesunde Ernährung gefördert. Ein Teil ist auch genetisch, durch Medikamente lässt sich der HDL-Spiegel jedoch kaum erhöhen - im Gegenteil: manche Medikamente/Hormonpräparate sorgen dafür, dass dieser dramatisch abfällt, was ungünstig, aber leider oft kaum vermeidbar ist. Früher wurde das Verhältnis zwischen LDL und HDL herangezogen, um das kardiovaskuläre Risiko abzuschätzen, weil man davon ausging, dass ein hohes HDL auch ein hohes LDL ausgleichen könnte. Diese Betrachtungsweise ist jedoch inzwischen veraltet und in der Praxis wird wieder dazu übergegangen, die beiden Werte isoliert zu betrachten und ein zu hohes LDL unabhängig von der HDL-Menge auf jeden Fall risikoadäquat zu senken.

Lipoprotein a oder Lp(a): Der Lp(a)-Spiegel ist ebenfalls ein sehr guter Marker zur Abschätzung des Risikos einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Dabei muss man ihn aber nur einmal im Leben bestimmen, da er fast nur genetisch festgelegt ist und weder durch Lebensstil, noch durch Medikamente wesentlich beeinflusst werden kann. Dies ist natürlich einerseits frustrierend, gibt einem andererseits aber einen weiteren, handfesten Parameter, an dem man festmachen und begründen kann, wie hoch der individuelle LDL-Zielwert festgelegt wird. In vielen Studien ist die Aussagekraft des Lp(a)-Spiegels und sein Zusammenhang mit kardiovaskulären Erkrankungen inzwischen belegt. Forscher beschäftigen sich derzeit mit möglichen Wegen, diesen pharmakologisch zu senken und somit möglicherweise auch Krankheiten besser vorbeugen zu können, bisher allerdings mit mäßigem Erfolg.

Apolipoprotein B: Das Apolipoprotein B oder auch ApoB gibt die Menge an atherogenen, also plaquebildenden Fettpartikeln im Blut an. Dies liegt daran, dass jedes Partikel (wie zB LDL) genau 1 Molekül ApoB enthält. In Kombination mit dem Gesamt-LDL liefert es damit die meiste Aussagekraft über das kardiovaskuläre Risiko. Ist beispielsweise der LDL-Spiegel normal bis niedrig, aber der ApoB-Wert hoch, so ist dies eine ungünstige Konstellation, da trotz der niedrigen Gesamtkonzentration an LDL viele potenziell gefäßverengende Fettteilchen im Blut vorliegen. Umgekehrt kann bei einem hohen LDL-Wert zumindest teilweise Entwarnung gegeben werden, wenn ApoB niedrig ist, da zwar insgesamt mehr Cholesterin vorhanden ist, es sich dabei aber um wenigere, größere Partikel handelt, die insgesamt weniger zur Plaquebildung beitragen können.

Welche Faktoren führen zu Hypercholesterinämie?

Genetik/Familiär: Ein sehr großer Anteil unseres Cholesterinspiegels ist genetisch determiniert und damit unbeeinflussbar. Es gibt Menschen, die aufgrund ihres Lebensstils eigentlich einen sehr niedrigen LDL-Spiegel haben müssten, jedoch aufgrund ihrer Veranlagung dennoch höhere Werte aufweisen und umgekehrt. Besonders schwerwiegende Fälle familiärer Hypercholesterinämie sind zum Glück aber selten. Diese haben einige spezielle Gene, die verändert sind, die bereits in jungen Jahren zu Herzinfarkten führen können, wenn nicht früh genug gegengesteuert wird. Die meisten von uns fallen jedoch in die Kategorie von Menschen, bei denen der Cholesterinspiegel durch viele verschiedene Gene beeinflusst wird, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Übergewicht: Doch auch wenn unsere Genetik eine große Rolle spielt, so hat auch unsere Konstitution und unser Lebensstil einen großen Anteil daran, wie unser Cholesterinwert aussieht. Man kann sich dabei vorstellen, dass wir genetisch auf ein gewisses Spektrum festgelegt werden, innerhalb von dem wir allerdings sehr wohl maßgeblich beeinflussen können, ob wir unsere Blutfette eher am oberen oder am unteren Ende angesiedelt sehen. Übergewicht beispielsweise trägt zweifelsohne zu einem hohen Cholesterinwert bei und ein Gewichtsverlust ist immer mit einer Verbesserung dieser Laborparameter verbunden. Natürlich kann es sein, dass ein anderer übergewichtiger Mensch dennoch niedrigere Werte hat, obwohl er sich keiner Lebensstilumstellung unterzieht - doch das bedeutet nicht, dass nicht auch dieser von einer solchen sehr stark profitieren würde und auch seinen Wert senken könnte.

Ungesunder Lebensstil: Auch das Bewegungs- und Ernährungsverhalten kann sehr großen Einfluss auf den Cholesterinspiegel haben. Dabei geht es weniger darum, wie viel Cholesterin mit der Nahrung aufgenommen wird, denn anders als vielfach angenommen, stellt unser Körper den größten Teil des im Blut zirkulierenden Cholesterins selbst her. Da dieses nur in tierischen Nahrungsmitteln in nennenswerter Menge vorhanden ist, hätten Veganer sonst ja nie Probleme mit ihren Blutfettwerten, was nicht der Fall ist. Dennoch kann eine pflanzen- und vor allem ballaststoffreiche Ernährungsweise durchaus positiv wirken. Zum Beispiel der in Hafer vorkommende Ballaststoff Beta-Glucan kann den Cholesterinspiegel erwiesenermaßen senken, da er dieses im Darm bindet und - ähnlich wie manche Medikamente - dadurch dessen Aufnahme bzw. Wiederaufnahme verhindert. Cholesterin zirkuliert nämlich ebenfalls im sogenannten enterohepatischen Kreislauf zwischen Leber und Gallenblase und dem Darm hin und her. Es kommt also auch körpereigenes Cholesterin in unseren Verdauungstrakt, von wo es wieder - wie alle anderen Nährstoffe - absorbiert werden muss. Genau an diesem Punkt aber können verschiedene Ballaststoffe diese Wiederaufnahme hemmen. Darüber hinaus ist Ausdauertraining mit einem günstigeren Lipidprofil assoziiert. Es steigert in moderater Intensität nicht nur das HDL, sondern senkt auf natürliche Weise auch das LDL - zwei Effekte, wie sie kein Medikament dieser Welt in sich vereint. Deshalb wird auch empfohlen, wöchentlich mindestens 150 Minuten kardiovaskuläre Aktivität bei moderater Intensität zu betreiben, was ganz nebenbei auch noch positive Auswirkungen auf den Rest des Herz-Kreislauf-Systems hat.

Umgekehrt hat ein Lebensstil, der “westlich” geprägt ist, in dem ein Großteil der Ernährung aus hochverarbeiteten Lebensmitteln stammt und wenig bis keine körperliche Aktivität beinhaltet, natürlich negative Auswirkungen auf die Blutfettwerte. Insgesamt ist dies auch der Grund, warum Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der westlichen Welt seit Langem die Todesursache Nummer 1 sind. Natürlich spielt die Genetik auch eine Rolle, doch zu einem überwiegenden Teil ist es die Lifestyle-bedingte Hypercholesterinämie, die zu Arteriosklerose und den assoziierten Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall führt.

Anabole Steroide: Bodybuilder, die im Rahmen ihres Sports leistungssteigernde Substanzen injizieren oder einnehmen, sind sich meistens bewusst, dass sie damit ein erhebliches Gesundheitsrisiko eingehen. Androgene anabole Steroide haben nämlich die Eigenschaft, besonders in supraphysiologischer Dosis das LDL-Cholesterin stark zu erhöhen und leider auch das HDL extrem abzusenken - oft bis auf einstellige Werte. In Kombination mit der Bluthochdruckneigung, der oftmals ebenfalls einhergehenden Herzmuskelhypertrophie und anderen Risikofaktoren führt der erhöhte Cholesterinspiegel zu einem stark erhöhten Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu entwickeln. Ein verantwortungs- und gesundheitsbewusster “safer use” - wenn man in diesem Kontext davon überhaupt sprechen kann - beinhaltet immer auch ein Nebenwirkungsmanagement, das regelmäßige Laborkontrollen zwingend beinhalten muss. Aufgrund der erhöhten LDL-Werte ist es zumeist notwendig, einen Cholesterinsenker ebenfalls zu implementieren, zumal unterstützte Bodybuilder zur Hochrisikogruppe in der LDL-Klassen-Abstufung gehören. Dies sollte nach Rücksprache mit einem Arzt erfolgen und kann beispielsweise durch ein Statin oder einen PCSK9-Hemmer erfolgen.

Mögliche Interventionen

Lifestyle-Faktoren: Wie bereits angesprochen, gibt es zahlreiche natürliche Wege, das persönliche Lipidprofil zu verbessern. Ganz grundsätzlich zählen dazu vor allem 3 Säulen: eine gesunde, ausgewogene Ernährung (bestehend aus vielen Ballaststoffen, ungesättigten Fettsäuren, wenig hochverarbeiteten Lebensmitteln), ausreichend Bewegung (v.a. kardiovaskuläres Training, niedrig bis moderat-intensiv) und genügend Schlaf bzw. Stressvermeidung. Wenn diese drei Faktoren bestmöglich kontrolliert werden, ist jedenfalls mit einer signifikanten Verbesserung der Blutwerte zu rechnen. Außerdem wirken diese Dinge nicht nur auf die Blutwerte selbst, sondern haben einen systematischen Effekt, der zusammen synergistisch wirkt und das kardiovaskuläre Erkrankungsrisiko über diverse Mechanismen senkt - nicht nur über das Cholesterin. Ausreichend Bewegung und eine gesunde Ernährung sorgen nämlich für sich genommen für ein gesteigertes Wohlbefinden, was wiederum Stress reduziert und die Schlafqualität verbessert etc.

Supplemente: Auch auf Ebene von Nahrungsergänzungsmitteln gibt es ein paar Möglichkeiten, auf den Cholesterinspiegel Einfluss zu nehmen. Die größte Evidenz gibt es hierbei für Omega-3-Fettsäuren, die, in optimaler Dosierung (und einem guten Verhältnis von EPA und DHA), das kardiovaskuläre Risiko erwiesenermaßen senken können, auch wenn sie weniger Einfluss auf den Cholesterinspiegel per se haben. Weiters scheinen Extrakte aus Zwiebeln und Knoblauch einen positiven Effekt zu haben, aber auch andere Gewürze wie Kurkuma oder Zimt sind immer wieder Gegenstand von Studien, auch wenn ihr Effekt vermutlich nicht mehr ganz so groß ausfällt wie man initial vermutete. Ebenfalls erwähnenswert sind Extrakte aus rotem Reis (Monacolin K), Citrus-Bergamotte und Traubenkernen, die in zahlreichen Kombinationspräparaten Bestandteil sind. Insgesamt sollte man sich von Nahrungsergänzungsmitteln keine wundersamen Effekte erwarten, doch in Kombination mit anderen Interventionen haben sie durchaus ihre Daseinsberechtigung und scheinen - besonders bei vermutlich genetisch so veranlagten “Respondern” - durchaus respektable Ergebnisse zu liefern.

Vezza, T., Guillamón, E., García-García, J., Baños, A., Mut-Salud, N., García-López, J., Gómez-Fernández, G., Rodríguez‐Nogales, A., Gálvez, J., & Fonollá, J. (2024). LDL-Cholesterol-Lowering Effects of a Dietary Supplement Containing Onion and Garlic Extract Used in Healthy Volunteers. Nutrients, 16. https://doi.org/10.3390/nu16162811.

Angelopoulos, N., Paparodis, R., Androulakis, I., Boniakos, A., Argyrakopoulou, G., & Livadas, S. (2023). Low Dose Monacolin K Combined with Coenzyme Q10, Grape Seed, and Olive Leaf Extracts Lowers LDL Cholesterol in Patients with Mild Dyslipidemia: A Multicenter, Randomized Controlled Trial. Nutrients, 15. https://doi.org/10.3390/nu15122682.

Statine: So effektiv Lebensstil-Interventionen auch sind - und diese sollten immer an erster Stelle stehen - so ist ein großer Teil des LDL-Cholesterinwertes eben auch genetisch bedingt. Ernährung und Sport können ihn zwar um bis zu 20% senken, dies reicht aber in vielen Fällen nicht aus, um einen gesunden Wert zu erreichen, bei dem das kardiovaskuläre Risiko wirklich minimiert wird. Deshalb kommen auch viele Medikamente heute zum Einsatz, die sehr effektiv die körpereigene Cholesterinsynthese, auf die man durch Lebensstiländerungen nur wenig Einfluss hat, hemmen. Statine sind eine solche Klasse von Medikamenten, die das Enzym Hmg-CoA-Reduktase hemmen. Durch diese Blockade in der Cholesterinherstellung kann der Spiegel des LDL-Cholesterins um 40% und mehr gesenkt werden, besonders auch, wenn Statine mit Cholesterinaufnahmehemmern wie Ezetimib kombiniert werden. Eine medikamentöse Einstellung ist jedem gesundheitsbewussten Menschen mit erhöhten LDL-Werten zu empfehlen, mit einer Einschränkung - Statine können nämlich bei bestimmten Menschen starke Nebenwirkungen verursachen. Es kann bei der Einnahme zu Muskelschmerzen bis hin zu einer sogenannten Rhabdomyolyse (Muskelgewebszerstörung) kommen, in welchem Fall ein sofortiges Absetzen notwendig ist. Glücklicherweise betrifft diese Nebenwirkung vergleichsweise wenige Menschen und es gibt noch alternative Präparate, die bei Statinunverträglichkeit zur Verfügung stehen.

PCSK9-Hemmer: Besonders hervorzuheben sind hierbei die sogenannten PCSK9-Hemmer, die - wie der Name schon sagt - ein anderes Enzym hemmen. Im Gegensatz zu Statinen haben diese Medikamente, die nur halbjährlich subkutan injiziert werden müssen, so gut wie keine Nebenwirkungen bei vergleichbaren, wenn nicht sogar noch größeren Effektstärken. Weil sie allerdings noch recht neu sind und die Herstellung aufwendig ist, kostet eine Jahresdosis mehrere tausend Euro, weshalb sie nur sehr sparsam verschrieben werden. Besteht jedoch eine Unverträglichkeit gegenüber Statinen und ein signifikant zu hoher Cholesterinwert, so kann inzwischen auch solchen Patienten gut geholfen werden.

Fazit

Der Cholesterinspiegel in unserem Blut ist ein sehr guter Indikator für das kardiovaskuläre Risiko, das wir tragen und sollte möglichst niedrig gehalten werden. Die isolierte Betrachtung des Gesamtcholesterins oder auch des LDL-Wertes ist aber nicht so aussagekräftig wie das Gesamtbild, wenn eine ausführliche Familienanamnese gemacht, weitere Blutmarker betrachtet sowie eine Aufnahme der Lebensgewohnheiten vorgenommen werden. Basierend auf diesem Gesamtrisikoprofil ergeben sich individuell unterschiedliche Zielbereiche für den LDL-Wert, die dann auf der Basis von Lebensstiländerung und Supplementen sowie bei Bedarf einer pharmakologischen Unterstützung erreicht werden sollten. Schafft man es über all diese Hebel, sein LDL-Cholesterin so niedrig wie möglich zu halten, so ist dies eine der wirksamsten Methoden, kardiovaskulären Erkrankungen vorzubeugen und damit die Wahrscheinlichkeit, frühzeitig zu versterben, signifikant zu senken.

Ich hoffe, du konntest aus diesem Artikel etwas mitnehmen und weißt nun etwas genauer darüber Bescheid, was welcher Blutparameter eigentlich bedeutet und wie man ihn beeinflussen kann. Ich bedanke mich für’s Lesen und freue mich natürlich über jedes Feedback oder weitere Themenvorschläge! Alles Gute und bis bald, Jakob

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