Alles, was du über HGH wissen musst
Das Wachstumshormon, im Englischen “Human Growth Hormone” oder HGH genannt, erfüllt in unserem Körper viele Funktionen. Während der Pubertät und Adoleszenz fungiert es als primärer Treiber des Längenwachstums und ist sowohl für den Knochen- als auch den Muskelaufbau zuständig. Außerdem besitzt es lipolytische, also fettverbrennende Eigenschaften, erhöht dadurch den Blutzuckerspiegel und wirkt zudem als Gegenspieler des katabolen Stresshormons Cortisol. Ausgeschüttet wird es besonders während der Nachtstunden, was einen tiefen Schlaf und dabei einen stabilen Blutzuckerspiegel ohne Notwendigkeit eines Cortisolspikes ermöglicht.
Medizinisch findet das Hormon vor allem bei Kleinwuchs seine Anwendung, aber in den letzten Jahren war HGH auch immer mehr als “Longevity”-Medikament im Gespräch. Der Gedanke dabei: Exogene HGH-Zufuhr soll den Abfall desselben ausgleichen und somit auch dem altersbedingten Muskel- und Knochenabbau entgegenwirken. Darüber hinaus wird HGH auch schon lange von Bodybuildern genutzt, da es in Synergie mit Anabolen Substanzen wirkt, Muskeln aufbaut und gleichzeitig den Fettverlust erleichtern kann. Wie bei jedem Medikament muss man allerdings auch bei HGH mit Nebenwirkungen rechnen, die bei einem Konsum auftreten können. Unabhängig davon sollte natürlich eine Applikation nur unter ärztlicher Aufsicht und bei bestehender Indikation erfolgen. Wer dennoch aber über Chancen und potenzielle Gefahren einer exogenen Wachstumshormonzufuhr Bescheid wissen möchte, der ist mit diesem Artikel an der richtigen Stelle gelandet.
Grundlagen
Um die verschiedenen Wirkungen und Nebenwirkungen einer exogenen HGH-Zufuhr einordnen zu können, muss man zunächst ein paar Grundlagen behandeln, um ein umfassendes Verständnis für diese zu bekommen. Normalerweise wird Wachstumshormon von unserer Hypohyse nach Stimulation durch den Hypothalamus produziert und in Pulsen (v.a. während Tiefschlafphasen) ausgeschüttet. Bei einer Injektion gelangt es hingegen über das subkutane Gewebe in den Blutkreislauf, von wo aus es im Anschluss seine Wirkung entfalten kann, die Spiegel sind hier weniger variabel. Transportiert wird es dort beinahe zu 100% an sein Transportprotein GHBP gebunden und an den Wirkungsort gebracht. Dabei werden zwei verschiedene Mechanismen unterschieden:
Direkte Wirkung über den GH-Rezeptor
Indirekte Wirkung über die Induktion der IGF-1-Synthese und dessen Wirkung
IGF-1 und HGH haben ähnliche und teilweise überlappende Wirkung bei Bindung an die jeweiligen Rezeptoren, jedoch gibt es auch wichtige Unterschiede.
Der GH-Rezeptor wird in den verschiedensten Geweben exprimiert, u.a. in Muskel-, Knochen- und Leberzellen. Es handelt sich um einen Rezeptor, der an ein intrazelluläres Enzym gekoppelt ist, welches nach Aktivierung den Ablauf mehrerer Prozesse katalysiert. Hier sind v.a. 3 biochemische Abläufe von Relevanz:
JAK-STAT2-Signalweg (größte Relevanz - v.a. in der Leber): vermittelt IGF-1-Produktion und Expression bestimmter Gene
IGF-1 wird produziert und kann an seinen Rezeptor binden
Lipolyse wird induziert (Fettverbrennung)
MAPK/ERK-Signalweg: ist in Zellwachstum und -differenzierung involviert
mTOR-Signalweg: verantwortlich für Zellüberleben, Stoffwechsel und Proteinsynthese
Ist IGF-1 einmal produziert und gelangt mit seinem eigenen Transportprotein IGFBP-3 in den Blutkreislauf, kann es ebenfalls in verschiedene Gewebe gelangen und dort lokal wirken. Der Großteil von IGF-1 wird in der Leber produziert, aber auch im Muskel oder Knochen selbst kann GH die Bildung dieses Faktors anregen. Über den Insulin-like-growth-factor kommen die meisten wachstumsfördernden Effekte von GH zustande - eine wichtige Randnotiz, weil so verstanden werden kann, dass GH-Gabe nicht immer so wirksam ist, wie es erwünscht wäre, beispielsweise bei einer Leberinsuffizienz. Außerdem ist dieser Umstand wichtig, da ein systemisch, also im ganzen Körper erhöhter IGF-1-Wert nicht zwingend erstrebenswert ist, wenn man Muskeln aufbauen möchte. Wie stark HGH nämlich letzten Endes die Entwicklung und den Aufbau verschiedener Gewebe fördert, hängt mit der lokalen Konzentration und Aktivierung des IGF-1-Rezeptors durch sein Substrat ab. Systemisch hohe IGF-1-Spiegel fördern somit nicht nur das Wachstum bestimmter Skelettmuskeln, sondern auch von Organen, Nase und Händen. Diese unerwünschten Nebenwirkungen können zum Einen ästhetisch störend werden, zum anderen aber auch gravierende Schäden (am Herzen) hervorrufen, die wir später noch thematisieren werden.
Der wachstumsfördernde Effekt auf Muskulatur und Knochen wird außerdem durch den mTOR-Signalweg verstärkt. Insgesamt entsteht so eine Synergie, die vor allem bei gleichzeitiger Gabe von Androgenen in einem beträchtlichen Anabolismus resultiert. Isoliert ist der Muskelaufbau durch GH allerdings stark begrenzt und wird von vielen Menschen überschätzt. Von größerer Relevanz ist dieser auf passive Strukturen und extrazelluläre Matrix sowie kollagene Strukturen des Binde- und Stützgewebes. Sehnen, Bänder und Gelenke profitieren stark von HGH und dessen Wirkung, sowohl direkt als auch über IGF-1. Athleten, die hart trainieren und schwere Lasten heben bzw. ihre Gelenke stark belasten, profitieren somit durch die beschleunigte Regeneration und eine geringere Verletzungsgefahr durch das Wachstumshormon.
Die anabolen Effekte von HGH sind allerdings nur ein Teil der Wahrheit, denn das Hormon ist gleichzeitig auch katabol wirksam. HGH fördert nämlich wie bereits erwähnt die Lipolyse und sorgt für eine Freisetzung von Glukose in den Blutkreislauf. Aus physiologischer Sicht ist diese Wirkung sinnvoll, da dem Körper so alle notwendigen Bausteine und auch Energiesubstrate zur Verfügung stehen, die Längenwachstum möglich machen. Bei exogener Zufuhr wäre es jedoch aus eben diesen Gründen naiv zu glauben, dass GH die Regeneration beschleunigt, da oft eher das Gegenteil der Fall ist, Kohlenhydratspeicher so gut wie nie aufgeladen werden können und der Körper konstant in einem Fettverbrennungszustand verweilt. Zudem stimuliert HGH die Konversion von T4 in T3, die aktive Form des Schilddrüsenhormons, welches seinerseits den Katabolismus antreibt, den Energieumsatz erhöht und auch die Wärmeproduktion des Körpers stimuliert. Die von Bodybuildern geschätzte schnelle Regeneration tritt nur dann auf, wenn zusätzlich zu Wachstumshormon auch noch Anabole Steroide zugeführt werden, da diese eher anti-katabol wirken.
So weit einmal einige grundlegende Informationen. Doch wie wirkt GH/IGF-1 nun im Detail auf verschiedene Gewebearten und welche Chancen, aber auch Probleme ergeben sich dadurch?
Muskelaufbau, Knochenaufbau, Synergie mit Androgenen
Die größten erwünschten Wirkungen erzielt HGH durch den Muskelaufbau-fördernden Effekt. Dieser wird nicht nur direkt, sondern hauptsächlich über den IGF-1 (insulin-like growth factor 1) vermittelt. Entscheidend ist hier die lokale Rezeptoraktivierung, da IGF-1 nicht nur im Muskel, sondern auch in den meisten anderen Gewebearten ein Wachstum bewirkt, so etwa in Knorpel, Knochen und passiven Strukturen wie Sehnen und Bändern.
Eine alleinige Anwendung von Wachstumshormon für den Muskelaufbau ist jedoch wenig wirksam. Ein viel effizientere Methode ergibt sich dafür durch die Stimulation des Androgenrezeptors durch Testosteron bzw. anabole Steroide, die diesem in seiner Struktur ähneln. Werden solche Präparate jedoch bereits verwendet, kann eine Administration von HGH dennoch Sinn machen, bevor die anderen Medikamente in ihrer Dosis erhöht werden. Das liegt daran, dass durch GH und IGF-1 andere biochemische Signalwege für das Muskelwachstum bedient werden, die in Synergie mit dem Androgenrezeptor wirken. Das bedeutet, dass durch die gleichzeitige Anwendung von Wachstumshormon mit AAS die anabole Wirkung des ersteren wahrscheinlich viel größer ausfällt, als dies bei isolierter Gabe der Fall wäre. Zusätzlich ergibt sich der Vorteil, dass in diesem Szenario vermutlich mit weniger Nebenwirkungen zu rechnen ist, als dies bei einer Erhöhung der Testosterondosis der Fall wäre.
Diese Überlegungen betreffen freilich hauptsächlich Bodybuilder oder Menschen, die durch gezielte pharmakologische Unterstützung ihre Performance und ihr Aussehen verbessern möchten. In diesem Kontext hat HGH den weiteren Vorteil, dass es die passiven Strukturen stärkt und somit eine höhere Trainingsbelastung bei niedrigerem Veröetzungsrisiko möglich macht, was am Ende in einer erhöhten Belastbarkeit und einem besseren Stimulus für Muskelwachstum resultiert.
In Bezug auf den Knochenmetabolismus hat Wachstumshormon auch nach abgeschlossenem Längenwachstum eine wichtige Funktion, da es die konstant ablaufenden Umbauprozesse unterstützt und anregt. Somit könnten ältere Menschen, die einem erhöhten Risiko für Osteoporose ausgesetzt sind, neben den muskulären Effekten auch auf Knochenebene von HGH profitieren.
Akromegalie, Organwachstum, Karpaltunnelsyndrom
Die anabolen, also Gewebe-aufbauenden Wirkungen von Wachstumshormon haben jedoch auch einen Nachteil. Während Androgene beispielsweise recht selektiv Muskelmasse im Visier haben, sind Rezeptoren für GH beinahe in jedem Gewebe präsent. Dies macht auch Sinn, weil der physiologische Nutzen des Hormons ja in der Förderung des Wachstums während der Pubertät bzw. im Kindesalter dient, das ja nicht nur auf muskulärer und skelettaler Ebene stattfindet. Auch Organe müssen beim Übergang ins Erwachsenenalter sich vergrößern, und darin besteht auch eine der größten Gefahren bei Administration von HGH im Erwachsenenalter.
Da die Wachstumsfugen geschlossen sind, kann das Skelett nicht mehr größer werden, davon ausgenommen sind jedoch der Schädel sowie die Knochen in Händen und Füßen. Bei vielen Menschen mit angeborener Hypophysenüberaktivität, die eine vermehrte GH-Produktion zur Folge hat, sorgt das für eine sogenannte Akromegalie. Dieses Symptombild präsentiert sich durch untypisch große Hände und Füße, aber auch das Kiefer wächst unter dem Hormoneinfluss weiter und es bildet sich eine besonders ausgeprägte Kinnlinie und ein charakteristisches Aussehen des Gesichtes. Die Gefahr einer Akromegalie besteht deshalb auch bei längerfristiger, exogener Zufuhr des Wachtumshormons, insbesondere wenn dieses in supraphysiologischen Mengen appliziert wird.
Darüber hinaus kann man bei der Injektion von HGH nicht beeinflussen, wo dieses gezielt wirken soll. Der Großteil der IGF-1-Produktion erfolgt ohnehin erst in der Leber und dieses wird dann im Anschluss gleichmäßig im Körper verteilt. Aus diesem Grund wachsen auch Organe mit dem Rest des Körpers mit - weil aber kein Längenwachstum mehr stattfindet und die Bauchhöhle an sich gleich groß bleibt, kann dies zu einer Raumknappheit führen. Die Folge ist, was im englischsprachigen Raum als “bubble gut” bezeichnet wird: Ein betont herausstehender Bauch, der allerdings nicht durch überschüssiges Gewicht oder viszerales Fett, sondern durch vergrößerte Organe des Abdomens hervorgerufen wird. Gut zu beobachten ist diese Nebenwirkung von langjährigem Wachstumshormongebrauch bei Profibodybuildern, die trotz langer und harter Diät am Ende oft besondere Aufmerksamkeit auf ihre “Bauchkontrolle” legen müssen, da dieser in entspanntem Zustand sonst wie ein Bierbauch herabhängen würde.
Und auch das Wachstum passiver Strukturen kann irgendwann eine positive Schwelle überschreiten. Am häufigsten ist hier das sogenannte Karpaltunnelsyndrom, eine Faservermehrung am Handgelenk, die zu chronischem Reiben der Bänder aneinander und daraus resultierenden Entzündungen und Schmerzen führt.
Blutzucker, Insulinsensitivität
Eine weitere Gruppe von Nebenwirkungen betrifft den Energiestoffwechsel und hier besonders den Einfluss von HGH auf die Fettverbrennung und die Glukosefreisetzung ins Blut. Die gesteigerte Lipolyse, also der Fettabbau und die daraus resultierende Energiegewinnung, ist eine der erwünschten Wirkungen bei der Anwendung exogenen Wachstumshormons und findet auf mehreren Ebenen statt: Zum Einen wirkt das Hormon selbst über seinen Rezeptor im Fettgewebe und katalysiert so die Freisetzung von Fettsäuren, aber auch in den Muskelzellen wird die beta-Oxidation, also die Energiegewinnung aus Fett in den Mitochondrien, angekurbelt. Diese Eigenschaften erleichtern den Verlust von Körperfett bzw. die Beibehaltung eines gesunden Körperfettanteils auch während einer Phase, in der grundsätzlich das Ziel ist, an Köpermasse in Form von Muskeln zuzulegen. Indirekt könnte man so einen positiven Effekt auf die metabolische Gesundheit erwarten, jedoch wird dieser leider durch einen anderen Wirkmechanismus wieder zunichte gemacht.
HGH beeinflusst nämlich nicht nur auf die Fettverbrennung, sondern auch den Zuckerhaushalt und besitzt dabei eine anti-Insulin-Wirkung. Das bedeutet, dass nach den pulsatilen GH-Spikes, die unser Körper normalerweise den ganzen Tag über, vor allem aber nachts, ausstößt, ein Anstieg des Blutzuckerspiegels folgt. Besonders eine höher dosierte und längerfristige Gabe exogenen Wachstumshormons kann deshalb zu einer diabetischen Stoffwechsellage führen. Wenn man weiß, dass hohe Blutzuckerspiegel, insbesondere aber auch vermehrt freie Fettsäuren im Serum dazu führen, dass der Insulinrezeptor verschiedenster Zellen inaktiviert und abgebaut wird, so wird klar, warum auch die Insulinsensitivität durch Wachstumshormon zurückgehen kann. Unter kontinuierlichem Monitoring kann hier natürlich noch gegengesteuert werden, doch es ist jedenfalls Vorsicht geboten, da eine beginnende Insulinresistenz auch die Vorstufe eines manifesten Diabetes sein kann.
Kurzfristig greifen Bodybuilder aus diesem Grund auch zu exogenem Insulin, um die Stoffwechsellage und die hohen Blutzuckerspiegel zu verbessern. Darüber hinaus wird die anabole Wirkung dieses Hormons ebenfalls stark geschätzt, insbesondere nach harten Trainingseinheiten, wenn die Regeneration so unterstützt werden kann. Allerdings ist von einer solchen Polypharmazie stark abzuraten, da das Problem langfristig nicht gelöst, sondern allenfalls verschlimmert wird. Zudem ist eine exogene Insulingabe stark risikobehaftet und potenziell lebensgefährlich, besonders in ungeschulten Händen. Eine falsche Dosis kann nämlich zu bedrohlicher Unterzuckerung führen und Fehler passieren schnell und leider öfter, als man denkt.
HGH und die Schilddrüse
Das menschliche Wachstumshormon hat auch einen Einfluss auf die Schilddrüsenhormone. Diese gibt es in ihrer inaktiven Form (T4, Thyroxin) und als aktives, stoffwechselanregendes Trijodthyronin (T3). HGH katalysiert die Konversion von T4 in T3, was zusätzlich zum eigenen, fettverbrennenden Effekt auch indirekt den Energieumsatz erhöhen kann. Da T3 ebenso eher katabol wirkt, muss dies in der Anwendung berücksichtigt werden und auch sonst gibt es mögliche medizinische Folgen, die in der Schilddrüse entstehen können.
Einerseits kann eine Schilddrüsenunterfunktion maskiert, also verschleiert werden, weil der T3-Wert nur durch die exogene HGH-Gabe in den Normbereich gehoben wird. Umgekehrt kann das Wachstumshormon aber auch die T4-Reserven aufbrauchen und den Blutwert absenken, was reflektorisch zu einer Überfunktion der Schilddrüse führen kann, die diesen Mangel ausgleichen möchte und dadurch wächst oder ihre T4-Produktion erhöht. Eine Hyperplasie, in der Umgangssprache auch als “Kropf” bezeichnet, kann die Folge sein. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, unter HGH-Therapie/Zufuhr regelmäßig seine Schilddrüsenwerte bestimmen zu lassen, um gegebenenfalls durch eine exogene Thyroxinsubstitution gegensteuern zu können - oder die Dosis des Wachstumshormons zu überdenken.
Wasserretention
Während die bisherigen “Nebenwirkungen” einer exogenen Zufuhr von Wachstumshormon zum Teil ja auch erwünschte Aspekte hatte, gelangen wir nun an jenen Punkt, ab dem die negative Seite der Wirkung zu überwiegen beginnt. Beginnen möchte ich hier mit einem individuell unterschiedlich stark ausgeprägten, aber immer unerwünschten Symptom, nämlich der Wasser- und Natriumretention. HGH hat einen direkten Einfluss darauf, dass mehr Natrium in der Niere zurückgehalten werden und deshalb auch mehr Wasser in unserem Körper verbleibt. Die Folge sind unangenehme Ödeme, aber auch ein erhöhter Blutdruck, der das ganze Herz-Kreislauf-System belastet. Abgesehen von der störenden Optik können Wassereinlagerungen auch sehr belastend sein oder sogar Schmerzen verursachen. Ein aufgequollenes Gesicht oder dicke Finger sind hier nicht selten und können ein Grund sein, warum man vielleicht in Erwägung ziehen sollte, die Zufuhr von künstlichem HGH einzustellen.
Herzgesundheit
In direktem Zusammenhang mit der vermehrten Wasserretention und einem erhöhten Blutdruck muss auch die Gesundheit des kardiovaskulären Systems angesprochen werden. Bluthochdruck ist vermutlich der größte Risikofaktor für eine ganze Palette an Erkrankungen, die sowohl das Herz selbst, aber auch das Kreislaufsystem betreffen, etwa durch arteriosklerotische Ablagerungen. Die erhöhte Spannung der Blutgefäße führt nämlich zu kleinen Verletzungen, die vom Körper durch die Einlagerung von LDL-Partikeln “repariert” werden. Besonders an Gefäßverzweigungen und anderen Stellen, an denen turbulente Strömungen des Blutes entstehen, ist das Risiko für solche Veränderungen besonders hoch. Dass der Lp(a)-Wert, der maßgeblich zur Entstehung von Plaques beiträgt, von HGH erhöht wird, verschärft die Problematik noch weiter.
Aber auch der Herzmuskel muss mit jedem Schlag mehr Arbeit und Kraft aufwenden, um den höheren Widerstand, der durch den hohen Druck entsteht, zu überwinden und das Blut im Körper zu verteilen. Dauert ein solcher Zustand über einen längeren Zeitraum an, passt sich der Herzmuskel an die hohe Belastung an und hypertrophiert. Die direkte, wachstumsfördernde Wirkung von HGH und IGF-1 verstärkt diese Herzmuskelverdickung, die das Risiko für Rhythmusstörungen oder eine Insuffizienz massiv erhöht. Eine HGH-Zufuhr führt aus diesen Gründen in den meisten Fällen frühzeitig zu einem krankheitswertigen Umbau des Organs, der in lebensgefährlichen Komplikationen enden kann.
Die pathologische Verdickung von Ventrikelwänden und Herzscheidewand ist vermutlich die schwerwiegendste Folge unkontrollierten HGH-Konsums. Auch unter ärztlicher Aufsicht kann man diese Nebenwirkung jedoch nur überwachen und nicht verhindern. Eine regelmäßige kardiologische Abklärung ist deshalb obligatorisch, wenn Wachstumshormon genutzt wird. In einem Echokardiogramm, also einem Ultraschall des Herzens, kann die Dicke des Herzmuskels gemessen und der zeitliche Verlauf dokumentiert werden. Dies ermöglicht eine Risikoabschätzung und auch eine rechtzeitige Intervention, bevor es zu möglicherweise fatalen Komplikationen kommt. Der Herzmuskel besitzt eine gewisse Fähigkeit, nach Beendigung der HGH-”Kur” durch sogenanntes “cardiac remodeling” wieder eine gesündere Größe zu erreichen, allerdings ist das Ausmaß dieser Regenerationsfähigkeit individuell stark unterschiedlich und auch limitiert. Ein proaktiver Ansatz, bei dem erst gar nicht das Risiko einer Herzhypertrophie in Kauf genommen werden muss, ist deshalb in jedem Fall gesundheitsschonender, auch wenn es in den allermeisten Fällen eine niedrigere HGH-Dosis bedeutet.
Östrogenbedingte Besonderheiten (bei Frauen und Männern)
Individuelle Voraussetzungen, die den Einsatz von Wachstumshormon beeinflussen, sind unter anderem das Geschlecht bzw. der Östrogenspiegel. Dieser ist bei Frauen in den meisten Phasen des Zyklus um einiges höher als bei Männern, was sich auch auf viele Prozesse im Körper auswirkt. Unter anderem ist Östrogen dafür bekannt, die Wirkung von HGH auf die Zellen der Leber stark zu hemmen. Die Konsequenz daraus ist, dass selbst hohe Spiegel von Wachstumshormon nur zu einem geringen Anstieg des IGF-1 führen. Biologisch hat dies den Hintergrund, dass im Körper heranwachsende Embryonen bzw. Feten nur dem IGF-1 ausgesetzt sein sollen, welches von der Plazenta produziert wird, da dieses in engen Grenzen produziert wird und das Wachstum des Babys genau steuert. Würde systemisches IGF-1 der Mutter zusätzlich auf den Feten einwirken, hätte dies Gigantismus, also ein stark erhöhtes Geburtsgewicht und ein zu großes Wachstum im Mutterleib zur Folge.
Für Frauen, die durch HGH aber ihre Körperzusammensetzung oder den Muskelaufbau beeinflussen möchten, hat dies eine andere Konsequenz: zwar ist HGH kein Androgen und deshalb bei vielen Athletinnen beliebt, weil es das Potenzial hat, den Muskelaufbau zu fördern, ohne vermännlichende Nebenwirkungen mitzubringen. Allerdings werden Frauen bei gleicher Dosierung auch wesentlich geringere Effekte auf den Muskelaufbau verzeichnen können, da diese ja vorwiegend IGF-1 vermittelt sind und der Östrogeneinfluss die Synthese desselben blockiert. Übrig bleibt der Fettverbrennungs-fördernde Effekt, doch insbesondere in Anbetracht der möglichen Nebenwirkungen relativiert sich der Nutzen bei Frauen stark und sollte wirklich gut überdacht werden. Denn auch der synergistische Effekt mit Testosteron fällt aufgrund des viel niedrigeren Spiegels des männlichen Sexualhormons bei Frauen verschwindend gering aus.
Und auch für Männer hat der Einfluss von Östrogen eine wichtige Bedeutung: zwar ist der Spiegel von Natur aus eher niedrig, doch Athleten, die Testosteron und aromatisierende Derivate ebenfalls exogen zuführen, müssen mit einer erhöhten Konversion zu Estradiol und damit verbundenen erhöhten Blutspiegeln rechnen. Es ist aufgrund anderer Nebenwirkungen nicht sinnvoll, den Östrogenspiegel bei Männern extrem abzusenken, nur sollte ein gezieltes Management im Referenzbereich betrieben werden, um weder zu niedrige, noch zu hohe Östrogenwerte zu haben.
HGH vs. Imaporelin/Tesamorelin vs. IGF-1-Analoga
In der jüngsten Vergangenheit haben Peptide durch den Erfolgszug der GLP-1-Agonisten einen regelrechten Hype erfahren. Auch andere Medikamente dieser Substanzklasse sind damit mehr in den Fokus der allgemeinen Aufmerksamkeit gerückt worden, die zuvor eher nur “Insidern” bekannt waren. Streng genommen handelt es sich bei Wachstumshormon ebenfalls um ein Peptid, genau wie auch beispielsweise Insulin.
Aber auch Peptide, die die körpereigene HGH-Ausschüttung stimulieren sollen, sogenannte “Sekretagoga”, finden heute eine immer mehr Anwender. Sie unterscheiden sich dahingehend von der direkten Hormongabe, als dass sie nur die körpereigene Synthese und Freisetzung durch die Hypophyse stimulieren und somit indirekt den HGH-Spiegel im Körper erhöhen. Dies hat den Vorteil, dass es weniger invasiv und wahrscheinlich mit weniger Nebenwirkungen verknüpft ist. Allerdings ist dementsprechend auch der Effekt oftmals eher enttäuschend. In den USA, aber inzwischen auch in Europa sind solche Sekretagoga jedoch rezeptfrei erhältlich und können über diverse Anbieter bezogen werden, während das HGH selbst ein (inzwischen billigeres, aber immer noch) sehr teures Medikament ist, welches (eigentlich) nur über die Apotheke und mit ärztlichem Rezept erhältlich sein sollte. Und da die Effekte und Nebeneffekte grundsätzlich identisch sind, haben diese Peptide deshalb durchaus eine Daseinsberechtigung, vor allem weil sie vermutlich seltener wirklich gravierende Nebenwirkungen haben und zudem ein ganzes Stück billiger sind.
Eine weitere Alternative zu dem “echten” Wachstumshormon sind IGF-1-Analoga, also Peptidhormone, die die Wirkung des IGF-1 entweder nachahmen oder sogar strukturell ident sind. Werden diese injiziert, so ist primär mit den anabolen Effekten des Wachstumshormons in Bezug auf Muskel und kollagene Fasern zu rechnen, während der fettverbrennende Effekt wegfällt. Die gezielte Injektion in einen Muskel ermöglicht es bis zu einem gewissen Grad, die Lokalisation der Wirkung zu beeinflussen, auch wenn das Peptidhormon sich auch dann noch über das Blut im Körper verteilen wird. Interessant könnten IGF-1-Präparate für Menschen mit (Sport-)Verletzungen sein, die die Heilung von Sehnen und Bändern unterstützen möchten, was den Muskelaufbau betrifft, sind die Ergebnisse jedoch eher enttäuschend. Wenn Bodybuilder sich deshalb zwischen IGF-1 und HGH entscheiden müssen, so fällt die Wahl so gut wie immer auf letzteres, da IGF-1 ebenfalls nicht billig ist und dabei aber nur teilweise dieselbe Wirkung wie HGH aufweist.
Dosis und Genetik entscheiden
Ob und wie Wachstumshormon von Menschen eingesetzt werden sollte, ist natürlich höchst individuell und von einer Vielzahl von Faktoren abhängig. Die einzige medizinische Indikation wäre ein ausbleibendes Längenwachstum oder in manchen Situationen eventuell die Unterstützung der Heilung von Knochen, Sehnen und Bändern. Außerdem kommt es manchmal bei schwerkranken Menschen in Kombination mit Steroiden zum Einsatz, um dem Muskelverlust und dem sogenannten “wasting” entgegenzuwirken.
Diese Szenarien werden jedoch auf die meisten Leser dieses Artikels nicht zutreffen und HGH ist für die meisten Menschen wohl im Kontext einer pharmakologischen Unterstützung des Muskelauf- und Fettabbaus interessant. Für das Erreichen einer bestimmten Körperzusammensetzung und eines gewissen Aussehens ist ohne Zweifel ein naturaler Ansatz die mit Abstand gesündeste Methode. Auch wenn diese Alternative für die meisten wohl nicht in Frage kommt, soll es dennoch an dieser Stelle Erwähnung gefunden haben, denn jede Anwendung exogener Hormone stellt ein großes Gesundheitsrisiko dar. Wenn man sich dann in das Gebiet der “performance enhancing drugs” begibt, hat HGH definitv seinen Platz, jedoch vermutlich nicht den, den viele erwarten würden. Für den reinen Muskelaufbau gibt es nämlich VIEL wirksamere Substanzen, allen voran die anabolen, androgenen Steroide oder AAS. Diese haben natürlich andere Nebenwirkungen, doch wenn es nur darum geht, an Muskelmasse zuzulegen, erweisen sich Substanzen, die den Androgenrezeptor stimulieren als viel effektiver.
Wenn dann aber die nächste Stufe erreicht wird und eine Dosiserhöhung der AAS im Raum steht, lohnt es sich vielleicht doch, zuerst HGH in Betracht zu ziehen. Die Risiken einer höheren Androgenzufuhr sind nämlich wahrscheinlich als größer einzuschätzen als jene, die durch eine zusätzliche, geringe HGH-Ergänzung hinzukommen. Denn hier können schon kleine Mengen in einem weiteren Aufbau von großen Mengen an Muskelmasse resultieren. Das liegt am synergistischen Effekt von AAS und HGH, der ja schon einige Male thematisiert wurde.
Es muss aber auch festgehalten werden, dass der individuelle Response, also das Ansprechen auf niedrigere Dosen Wachstumshormon, von Person zu Person extrem variiert. HGH kann deswegen im Kontext eines PED-”Stack-Designs” auch nicht uneingeschränkt empfohlen werden. Sind nämlich höhere Dosierungen notwendig, steigt natürlich gleichzeitig auch das Risiko für Nebenwirkungen und gesundheitliche Folgen an. Abhängig von den Zielen und der Risikobereitschaft der Person, aber auch dem verfügbaren Budget und vielen weiteren Dingen muss deshalb eine Entscheidung immer individuell und eigenverantwortlich getroffen werden. Tatsache ist nämlich auch, dass HGH-Konsum vor allem langfristig sehr starke strukturelle Veränderungen verursachen kann, die dann in lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen manifest werden. Für Profi-Bodybuilder auf dem höchsten Niveau mag dieses Risiko vielleicht einkalkuliert sein, für Menschen, die aber nur ein bisschen besser aussehen möchten, stellt sich dann doch die Frage, ob es nicht noch andere, womöglich auch nicht-pharmakologische Wege gibt, dieses Ziel zu erreichen.
Best Practices: wann, wie viel, welches HGH?
Entscheidet man sich für den Einsatz von HGH, so sollte im Optimalfall auf Wachstumshormon in Pharma-Qualität gesetzt werden. Nur dieses garantiert Reinheit, Hygienestandards in der Herstellung und auch die richtige Dosierung, während über den Schwarzmarkt bezogene Produkte in all diesen Bereichen Mängel aufweisen, wenn es sich überhaupt um richtiges HGH handelt. Wenn also dieser Weg gewählt wird, ist eine Testung jedes einzelnen Vials absolut obligatorisch, um zumindest akute Komplikationen oder Fehldosierungen zu vermeiden.
Als Injektionszeitpunkt hat sich eine einmalige Dosis kurz vor dem Schlafengehen klinisch bewährt, da diese die körpereigene HGH-Produktion am besten nachahmt. Über den Tag verteilte kleinere Dosen sind nicht nur unpraktisch, sondern erhöhen außerdem das Risiko für Insulinresistenz enorm. Meist wird HGH subcutan appliziert, wobei von manchen Bodybuildern auch das Argument für eine intramuskuläre Injektion in “Schwachstellen-Muskel” gemacht wird. Eine solche könnte möglicherweise zu einer leicht erhöhten lokalen IGF-1-Bildung führen, wobei der Effekt vermutlich eher sehr gering ausfallen wird und das HGH sich danach ohnehin im Körper verteilt.
Für die Dosis möchte ich keine Empfehlung abgeben, jedoch empfiehlt es sich, immer so wenig wie möglich zu nutzen, da dies mit den wenigsten Folgeerscheinungen einhergehen wird. Und im Nachhinein gibt es kaum Menschen, die es bereuen, zu wenig PEDs genommen zu haben, während das Gegenteil sehr oft der Fall ist, wenn sich die “aktive Karriere” dem Ende zuneigt und sich die ersten Folgeerscheinungen präsentieren, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können.
Fazit: Human Growth Hormone
Wird Wachstumshormon außerhalb einer strengen medizinischen Indikation angewandt, so birgt das - wie bei jedem anderen PED - auch große Risiken. Die Entscheidung für oder gegen die Nutzung leistungssteigernder Substanzen soll hier aber nicht zur Debatte stehen und mein Artikel lediglich dazu beitragen, dass die Betroffenen eine informierte und reflektierte Entscheidung treffen können.
Wachstumshormon besitzt im Wesentlichen zwei zentrale, erwünschte Eigenschaften: Es fördert, besonders in Kombination mit Androgenen/Testosteron den Muskelaufbau, aber auch die Regeneration und das Wachstum passiver Strukturen wie Sehnen und Bänder. Außerdem hat es aber auch katabole Eigenschaften, erhöht es doch die Lipolyserate und damit die Fettverbrennung, sowohl in den Mitochondrien der Muskulatur, als auch im Fettgewebe selbst. Diese Effekte sind je nach Person und natürlich auch Dosierung unterschiedlich stark ausgeprägt, jedoch fällt der Muskelaufbau durch HGH alleine vergleichsweise gering aus. Auch die Fettverbrennung wird zwar unterstützt, aber nicht auf magische Weise verdoppelt oder verdreifacht - weshalb mit einer realistischen Erwartungshaltung an die Sache herangegangen werden sollte. Außerdem ist eine Reevaluierung, ob das HGH tatsächlich den gewünschten Effekt bringt, regelmäßig sinnvoll, da Kosten und Nebenwirkungen sonst die Vorteile sehr schnell übersteigen können.
Letztere treten vor allem bei genetisch prädisponierten Personen, längeren Anwendungszeiträumen oder höheren Dosierungen auf. Vor allem eine Erhöhung der Blutzuckerspiegel und möglicherweise auch die Entwicklung einer Insulinresistenz sind hier zu nennen. Weitere, strukturelle Veränderungen betreffen sowohl das Skelett als auch die inneren Organe. Am prominentesten präsentiert sich die Akromegalie, bei der Hände, Füße oder Kieferknochen unter dem Einfluss von Wachstumshormon weiterwachsen. Wassereinlagerungen und Ödeme sind ebenso möglich. Am bedrohlichsten ist jedoch die durch den erhöhten Blutdruck, aber auch die direkte HGH-Wirkung induzierte Verdickung der Herzmuskulatur. Diese kann über kurz oder lang zu lebensbedrohlichen Rhythmusstörungen oder einer Insuffizienz führen, die nur zu einem gewissen Grad reversibel ist. Diese linksventrikuläre Hypertrophie ist als Nebenwirkung einzigartig für HGH unter allen anderen PEDs und muss deshalb auch gut überwacht werden, am besten durch regelmäßige kardiologische Kontrolltermine inklusive Herzultraschall mit Wandstärkemessungen.
Viele Effekte von HGH werden erst durch den in der Leber oder lokal hergestellten IGF-1 vermittelt. Da diese Synthese unter starkem Östrogeneinfluss aber blockiert wird, profitieren Frauen in viel geringerem Maße von den anabolen Eigenschaften des HGH und sollten besonders vorsichtig mit dessen Gebrauch sein, da die Nebenwirkungen oftmals die gewünschte Wirkung früh übersteigen.
Als Alternative können die etwas billigeren und auf legalem Wege erhältlichen Peptide (Sekretagoga oder IGF-1) dienen, wobei diese natürlich weitaus weniger Wirkung zeigen als HGH selbst. Dafür ist auch das Risiko für Nebenwirkungen geringer.
Generell empfiehlt sich, die geringstmögliche Dosis zu nutzen, da so auch am wenigsten Potenzial für gefährliche Nebewirkungen oder Langzeitfolgen besteht. Vor allem für Personen, die nur ihr Aussehen verbessern möchten und daraus keinen finanziellen Vorteil erzielen wie es etwa bei Profi-Bodybuildern der Fall ist, sollten sparsam mit dem teuren Medikament umgehen, im Interesse ihrer Gesundheit, aber auch ihres Geldbeutels. Je größer die Risikobereitschaft und auch der Anreiz durch mögliche Auszeichnungen oder Preise, desto mehr HGH wird genutzt, was allerdings mitunter zu schweren Langzeitfolgen führt und die Lebenserwartung gesunder, junger Menschen drastisch verkürzen kann.
Ich hoffe, du konntest durch diesen umfassenden Artikel neue Aspekte über das Human Growth Hormone lernen und hast erkannt, auf wie vielen Ebenen dieses wirksam ist. Auf Basis dieser Informationen hoffe ich, dass ich einen positiven Beitrag dazu leisten konnte, dass du für dich eine reflektierte Entscheidung treffen kannst und dir dabei aller Risiken bewusst bist. Für weitere Fragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.